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Jüdisches Leben in Unna

Vor 75 Jahren, in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, brannten auf Veranlassung des nationalsozialistischen Regimes in Deutschland Synagogen, wurden Geschäfte jüdischer Besitzer zerstört, jüdische Bürger verhaftet, misshandelt und getötet.

Im Rahmen des diesjährigen Gedenkens an die Reichspogromnacht lädt das Hellweg-Museum am Samstag, dem 9. November, zum Stadtrundgang „Jüdisches Leben in Unna“ ein. Nach einer Einführung im Museum anhand der Objekte zur jüdischen Kulturgeschichte begleitet die Historikerin und Museumspädagogin Birgit Hartings die Teilnehmer zu Orten, die mit der jüdischen Geschichte Unnas in Verbindung stehen. Die Entrechtungs- und Verfolgungspolitik der Nationalsozialisten steht hierbei im Mittelpunkt. Da der Weg auch auf den jüdischen Friedhof führt, sind männliche Teilnehmer gebeten, eine Kopfbedeckung mitzubringen.

Das etwa zweistündige Programm ist kostenlos und beginnt um 14 Uhr im Hellweg-Museum.

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