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Jüdische Vielfalt zwischen Ruhr und Weser

„Jüdische Vielfalt zwischen Ruhr und Weser“ heißt das Buch, das während der Biennale: Musik & Kultur der Synagoge 2012/2013″ entstanden ist. Nun wird es in Unna vorgestellt und zwar am Mittwoch, 12. Februar, ab 18 Uhr im Hellweg-Museum, Burgstraße 8. Veranstalter sind das Hellweg-Museum und der Freundeskreis der Jüdischen Gemeinde haKochaw Unna.

Die soeben erschienene Publikation „Jüdische Vielfalt zwischen Ruhr und Weser“ fasst die Erträge der landesweiten „Biennale: Musik & Kultur der Synagoge 2012/2013″ zusammen, in deren Rahmen in Stadt und Landkreis Unna ein Zyklus hochkarätiger Veranstaltungen zur jüdischen Geschichte und Kultur stattfand. Die Beiträge des Bandes geben einen Überblick vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert, richten aber den Blick auch auf einzelne jüdische Gemeinden, darunter die in Unna. Acht Beiträge haben einen direkten Bezug zu Stadt und Kreis Unna.

Drei Autoren kommen zur Buchvorstellung

Zur Buchvorstellung werden drei der Autoren anwesend sein: Aus Unna kommen der Historiker Klaus Basner, der den Beitrag „Zur Geschichte der Juden in Unna“ verfasst hat, sowie Alexandra Khariakova, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde ‚haKochaw‘ für den Kreis Unna e.V.“, die ihren Weg zur Liberalen Gemeinde Unna beschreibt. Autor und Mitherausgeber Dr. Manfred Keller stellt neue Synagogen in Deutschland anhand von Bildbeispielen vor und der Fröndenberger Stadtarchivar Jochen von Nathusius gibt Einblicke in das westfälische Landjudentum.
Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung durch den Kantor der Jüdischen Gemeinde Unna, Didij Podzsus, der Lieder der Synagoge spielt.

Die Teilnahme ist kostenlos.
Das Buch wird an diesem Abend zum Sonderpreis von 20,00 € angeboten (Buchhandelspreis 34,90 €).

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