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Jogger in Lünen mit Schusswaffe überfallen

Beim Joggen am Sonntagabend (28.5.) auf der Borker Straße in Lünen ist ein 26 Jähriger von 3 Radfahrern überfallen worden. Einer hatte eine augenscheinliche Schusswaffe bei sich. Das Opfer wurde verletzt.

Der 26-Jährige joggte gegen 19.15 Uhr auf der Bereich Borker Straße/Altstadtstraße, als ihm an dem dortigen Kiosk 3  Fahrradfahrer entgegen kamen. Sie stoppten – und sofort wurde klar, dass sie nichts Gutes im Sinn hatten, denn einer forderte sofort das Mobiltelefon, welches der Lüner in der Hand hielt.

Der 26-Jährige weigerte sich – mehr noch, er ging selbst zum Angriff über und versetzte dem Angreifer einen Schlag. Dabei verletzte er sich leicht an der Hand. Plötzlich, schildert die Polizei, zog der Unbekannte eine vermutliche Schusswaffe und unterstrich damit seine erneute drohende Forderung: Smartphone her! Der junge Mann gab auf und händigte sein Mobiltelefon an den Räuber aus. Alle drei flüchteten auf auf den Fahrrädern in Richtung Innenstadt.

Beschreibung: Laut Aussage des Überfallenen handelte es sich um 3 südländisch aussehende Männer im Alter von ca. 25 Jahren, alle schlank und kurzhaarig. Alle trugen Muskelshirts (der mit der Schusswaffe ein blaues, die anderen beiden schwarze).

Zeugen melden sich bitte bei der Kriminalwache der Dortmunder Polizei, 0231-132-7441.

 

 

Kommentare (3)

  • Wielangenoch

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    Heute Morgen noch gedacht beim Fahrraddiebstahl und Pfefferspray ,irgendwann tauchen noch die Schusswaffen auf.Und schwups da sind sie ja ,bei den offene Grenzen kein Problem ,LKW Weise könne diese jetzt reinkommen.Nur gut das währenddessen Schützenvereine durchsucht werden und über Verschärfung des Waffengesetz nachgedacht werden.Die CDU in NRW macht aus dem Wahlversprechen Sicherheit jetzt Freifahrt für Öffentliche Verkehrsmittel,ich liebe es einen vorher und nachher vergleich zu machen.

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  • M.B.

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    Das sehe ich ebenso.
    Was da zurzeit aus Brüssel zum Thema Waffengesetz kommt ist dermaßen hahnebüchen und vor Inkompetenz strotzend, das ist kaum noch zu toppen. Selbst einschüssige Vorderlader sollen bald registriert werden.
    Dagegen steht dann auf der anderen Seite die unkontrollierte Einreise von Menschen aus exakt den Gegenden, in denen unsere staatlich gelieferten/legitimiert verkauften Waffen versickern.
    Mit etwas Fantasie kann man einen Plan dahinter sehen.
    Ist natürlich nur eine Verschwörungstheorie.

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  • Redaktion Rundblick-Unna.de

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    Marc Weber Gaspistole gefährlich^^

    Mario Hopler Auch mit ner gaspistole kann man seinen gegenüber erhebliche Verletzungen zufügen!

    Marc Weber klar, kann das passieren, aber da muss man schon sehr nahe ran

    Rundblick Unna Das Foto ist ein BEISPIELBILD, müssen wir das eigentlich immer wieder neu betonen? :-) Nein, wir haben auch diesmal NICHT danebengestanden und fix die Waffe fotografiert… was für eine Art Waffe es war, weiß der überfallene Jogger nicht. Kann sogar auch ne Plastikwumme gewesen sein. Aber wie reagiert man in dem Moment, wo einen 3 Typen bedrohen und einer was Waffenähnliches in der Hand hat…

    Mario Hopler Marc Weber
    Nah ist Ansichtssache…. bei Pfeffermun. Kann mann ruhig ein paar Meter weg stehen.

    Christian Mucken Eine Gaspistole ist bei aufgesetztem Schuß am Schädel tödlich! Schädelbruch und Gaseintrittskanal bis zu 10cm Tiefe! Besonders das Cal.0.35, welches heute noch selten zu bekommen ist. Im Handel nicht mehr. 9mm reicht aber auch. Im Zeifelsfall lieber die paar Kröten abgeben und das olle Handy, als sein Leben!

    Christian Mucken Rundblick Unna Eine Zwille, Pfeil und Bogen etc. sind ja auch Schußwaffen.

    Rundblick Unna Stimmt. Aber Pfeil und Bogen hätte der Polizeisprecher – VERMUTLICH – in dieser Meldung explizit genannt und hätte der Jogger wohl auch erkannt.

    Silke Krüger heute nur 4 berichtete Einzelfälle in unserer beschaulichen kleinen Welt namens Kreis Unna, geht doch noch. Ironie off.

    Stephan Breiding Einzelfall!

    Bianca Wald Es wird immer doller 😠

    Nicole Schweikard
    Ohne Worte 😠

    Luisa Rodrigues
    Schon wie in Brasil
    traurig

    Sven Arnt Armes Deutschland…

    Andy Fischer
    Zustände wie in San Salvador

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