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Jörg Heiser kommt ins Lichtkunstmuseum

Jörg Heiser ist am Mittwoch, 5. März, zu Gast im Lichtkunst-Museum. Sein Vortrag „There is a light that never goes out“ beginnt um 20 Uhr, der Eintritt ist frei.

Die Darstellung von Freiheit ist in der Kunst bekanntlich immer wieder mit Frauen-Allegorien verknüpft worden. Von römischer Libertas und Lucretia über Lorenzo Lottos Porträtmalerei bis zur amerikanischen Freiheitsstatue und Duchamps „Etat Donnés“, Stallones Rocky, Chelsea Manning und dem Rosa-Luxemburg-Film von Raqs Media Collective taucht sie immer wieder auf: diese Verbindung. Sie ist seltsam ambivalent zwischen Triumphgeste der Vitalität und totem Körper. Dazu geht sie oft einher mit der Vorstellung von Licht und Leuchten, Kerzen und Fackeln, Lampen und Elektrizität, Sonnen und Sterne. Diesen Komplex gilt es historisch nachzuzeichnen und zu analysieren.

Jörg Heiser ist Co-Chefredakteur der Kunstzeitschrift „frieze“ (London) und Herausgeber von „frieze d/e“ (Berlin). Er schreibt für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, ist Gastprofessor an der Kunstuniversität Linz und nimmt einen Lehrauftrag an der Hochschule der Bildenden Künste Hamburg wahr. Sein Buch „Plötzlich diese Übersicht“ erschien 2007 (Claassen/Ullstein). Er kuratierte u.a. die Ausstellung „Romantischer Konzeptualismus“ (Kunsthalle Nürnberg und Bawag Foundation Wien, 2007), sowie zuletzt „Hybrid Naples“ (Fondazione Morragreco, Neapel, 2013).

Eintritt: frei!

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