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Jagdhündin in Menden an Gift gestorben

Hundebesitzer in Unnas Nachbarstadt Menden sind alarmiert. Eine Jagdhündin ist nach einem Spaziergang im Wald an Gift verendet. Es soll sich um Blau- oder Schneckenkorn gehandelt haben.

Wie die Westfalenpost am Wochenende berichtete, führte der verhängnisvolle Ausflug am Samstag voriger Woche ins Waldgebiet Waldemei und ins Revier Edelburg.  Irgendwo dort muss Greta das Gift aufgenommen haben. Etwa 2 Stunden nach dem Spaziergang begann die Hündin zu krampfen und zu zucken.

In der Tierklinik wurde Greta ins künstliche Koma versetzt, Infusionen wurden gegeben, doch alle ärztlichen Mühen waren vergebens. Die erst zweijährige Jagdhündin starb.

Wie der am Boden zerstörte Besitzer der WP schilderte, hatte Greta laut tierärztlichem Befund Blau- oder Schneckenkorn „in verhältnismäßig großer Menge“ aufgenommen. Da er mit seinen Hunden aussschließlich im Wald unterwegs sei, müsse sich das Gift dort befunden haben. Der Stadtförster zeigte sich entsetzt: Wenn das Gift tatsächlich jemand absichtlich im Wald verteilt habe, sei das eine „Riesensauerei“.

Die Förster selbst benutzten im Wald überhaut keine Chemie.

Anzeige gegen Unbekannt ist gestellt.

Foto: Beispielbild / Archiv

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