Rundblick-Unna » Jähzorniger Schwarzfahrer stürzt sich auf Polizisten – Betrunkener schlägt Zugbegleiterin dienstunfähig

Jähzorniger Schwarzfahrer stürzt sich auf Polizisten – Betrunkener schlägt Zugbegleiterin dienstunfähig

Wieder mal. Vollkommen grundlos griff ein 26-jähriger Gewalttäter am Freitagabend einen Bundespolizisten am Hauptbahnhof Dortmund an.

Der Pole war schwarzgefahren und aufgeflogen. Weil er weder mit Bargeld noch mit einem Ausweis dienen konnte, ging´s zur Wache, die Identität festzustellen. In der Gewahrsamszelle sollte er nach einem Ausweis durchsucht werden. Da rastete der zuvor ganz ruhig und gelassen wirkende junge Mann plötzlich explosionsartig aus. Er griff völlig grundlos einen Beamten mit Tritten und Faustschlägen an. Dieser konnte den Angriff geistesgegenwärtig parieren und den Angreifer fesseln.

Gegen den mehrfach Vorbestraften, der bereits diverse Bekanntschaften mit Justizvollzugsanstalten in ganz Deutschland gemacht hat, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Leistungserschleichung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Nachdem er sich beruhigt hatte, durfte er allerdings später die Wache wieder verlassen.

Am Samstagabend wurde eine Zugbegleiterin der Eurobahn so brutal attackiert, dass sie ihren Dienst abbrechen musste. Der Angreifer, ein 47 jähriger Mann aus Hamm, stand beim Halt der Eurobahn im Bahnhof n der Zugtür und rauchte. Hierdurch kam es zu einer Störung und die Automatiktür schloss nicht.

Die Zugbegleiterin sprach den Fahrgast auf sein Fehlverhalten an. Daraufhin beleidigte er sie zunächst lautstark, spuckte ihr ins Gesicht, ergriff sodann ihren Kopf und schlug ihn zweimal gegen die Zugscheibe.

Die alarmierten Einsatzkräfte der Bundespolizei konnten den Straftäter festnehmen und der Dienststelle zuführen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1 Promille. Der äußerst aggressive Mann war bereits polizeibekannt. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Körperverletzung und Beleidigung.

Die Zugbegleiterin erlitt durch den Vorfall starke Kopfschmerzen. Sie brach ihren Dienst ab und begab sich in ärztliche Behandlung.

Auch in Bussen zieht zunehmend Rohheit ein: http://rundblick-unna.de/mk-busfahrerin-verlangt-ticket-und-wird-beschimpft-und-bespuckt/

Kommentare (3)

  • Helmut Brune

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    An solchen abscheulichen Machenschaften sollte doch mal etwas Wirkungsvolles getan werden. Offensichtlich spricht es sich herum, daß man so etwas in Deutschland einfach tun kann.

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  • Werner Maag

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    Ich fahre viele Jahr lang gelegentlich mal mit der Eurobahn. Vielleicht täusche ich mich, aber es scheinen kaum mehr Zugbegleiter mit an Bord zu sein. Es wäre kein Wunder, bei diesen regelmässigen Gewaltausbrüchen gegen das Personal!

    Leider gibt es nur alberne und geringe Strafen für solche Täter. Bin mir sicher, daß wenn es bei Körperverletzung gegen Begleitpersonal oder Polizei, Feuerwehr eine Mindeststrafe von einem Jahr Gefängnis gäbe, solche Zustände ganz schnell enden würden.

    Ach ja. Und bitte unbedingt mehr Polizeibrutalität gegen solche Gestalten! Das wäre doch menschlich verständlich. Wo viele von denen herkommen, würde sich niemals jemand so ein Verhalten in der Öffentlichkeit trauen – aus Angst vor den Konsequenzen. Hier bei uns gibt es kaum Konsquenzen und Richter Kuschel lässt sie gleich wieder laufen oder ordnet Sozialstunden an.

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  • Silvia Rinke

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