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Internistischer Notfall auf A2: Mutige Zeugen befreien Lkw-Fahrer aus Führerhaus – 400.000 Euro Schaden

Vermutlich ein internistischer Notfall führte am Dienstagmorgen (11. Juli) zu einem folgenreichen Lkw-Unfall auf der A 2 in Fahrtrichtung Hannover: ein Lastwagen kippte um.  Drei Zeugen taten sich sehr positiv hervor, sie erkannten den Ernst der Lage und befreiten den Fahrer aus dem Führerhaus. Er wird im Krankenhaus versorgt. Die A 2 musste für 10 Minuten voll gesperrt werden, es entstand hoher Sachschaden von geschätzten 400.000 Euro.

Es war um 8.42 Uhr, als der Notruf bei der Polizei einging: Unfall auf der A 2, ein LKW ist umgekippt.

Umgehend fuhren die Polizeibeamten und Rettungskräfte zum Unfallort, dem Beschleunigungsstreifen des Rastplatzes Vellern.

Dort trafen sie auf mutige Unfallzeugen und Ersthelfer, die den verletzten Fahrer aus dem deformierten Führerhaus des Lkw bereits gerettet hatten.

Nach ersten Erkenntnissen fuhr der 41-jährige Bottroper auf dem rechten Fahrstreifen. Die Zeugen beobachteten, wie sich das Fahrzeug der rechten Betonschutzwand stetig näherte. Dann prallte der Lkw dagegen, fuhr aber immer noch weiter. Im Bereich des Beschleunigungsstreifens des Rastplatzes Vellern hielt das Fahrzeug an. Doch da die Böschung an dieser Stelle schräg abfällt, kippte der Laster um und blieb im Grünbereich auf der Seite liegen.

Drei Zeugen (48 aus Stendal, 50 aus Dortmund und 51 Jahre aus Lohmar) erkannten den Ernst der Lage und befreiten den Bottroper aus dem Führerhaus. Dieser verletzte sich bei dem Crash und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus transportiert.

In Folge des Unfalls wurde der rechte Fahrstreifen in Fahrtrichtung Hannover eingezogen, hierdurch bedingt bildete sich ein Rückstau. Eine Sichtschutzwand wurde aufgestellt und der Lkw – während einer zehnminütigen Sperrung der drei Fahrstreifen – wieder aufgerichtet.

Um kurz vor 11 Uhr wurde die Fahrbahn wieder freigegeben.

Es entstand ein geschätzter Sachschaden von 400.000 Euro.

Kommentare (1)

  • Helmut Brune

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    Ein dickes Lob an die Helfer und dem Fahrer, gute Besserung.

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