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Indupark, Kleistraße und Hillering verstärkt im Blitzer-Visier

Die Max-Planck-Straße gehlrt zu den Unfallschwerpunkten in Unna. Foto: Silvia Rinke

Die Max-Planck-Straße gehört zu den Unfallschwerpunkten in Unna. Foto: Silvia Rinke

Die Morgenstraße war lange Zeit bekannt und berüchtigt dafür, genauso wie die Hertingerstraße und der Afferder Weg: Täglich können dort Laser und Blitzer lauern. Der abschreckende Effekt hat viele überflotte Fahrer allerdings maßregelnd auf die Bremse gezwungen – an den regelmäßig kontrollierten Stellen haben sich die Unfallzahlen deutlich reduziert.

Dafür tun sich andere Unfallhäufungspunkte auf: der Indupark (Max-Planck-/Alfred-Nobel-Straße) mit seinen schlecht einsehbaren Ausfahrten, der Hillering (als Raserstrecke bekannt), die Kleistraße in Massen – gesäumt von gewundenem Radweg und mit Ein- und Ausfahrten gespickt – sowie in Billmerich die Buschstraße und der Billmericher Weg.

Nur noch 24 Unfallschwerpunkte

Kreisweit nur noch 24 statt 35 Unfallbrennpunkte wertet die kreisweite Unfallkommission als guten Erfolg. In Unna habe das ständige Lasern und Blitzen vor allem an Morgenstraße, Parkstraße, Friedrich-Ebert-Straße, Uhland- und Hertingerstraße, entlang der B1 und am Afferder Weg seine Wirkung gezeigt, gibt die Unfallkommission zufrieden bekannt: Alle genannten Stellen seien jetzt „nicht mehr auffällig“. Das sei direkt auf die regelmäßigen Tempoüberwachungen zurück zuführen, die demzufolge nun logischeweise an den „neuen“ Gefahrenstellen zu erwarten sind.Mit der Flensburger Punkte-Reform zum heutigen 1. Mai dürfte sich der Abschreckungsgrad noch erhöhen.

Die Unfallkommission setzt sich zusammen aus Vertretern von Kommunen, Kreispolizei, Straßen.NRW und der Kreisverwaltung Unna. Die Experten werten Unfallzahlen und ihre Ursachen aus. Steht ein Bereich als Unfallhäufungspunkt fest, wird er regelmäßig kontrolliert. (sia)

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