Rundblick-Unna » In Pflegeheim erwischt – doch blutjunge reisende Diebinnen setzen sich direkt wieder ab

In Pflegeheim erwischt – doch blutjunge reisende Diebinnen setzen sich direkt wieder ab

Und sie machen munter weiter. Über die Schwierigkeit, reisende (in diesem Fall rumänische) Diebe und Betrüger festzusetzen, sagt dieser nun folgende Vorfall in einem Seniorenheim im Sauerland eine Menge aus.

Freitagnachmittag, 16:15 Uhr: Zwei junge Mädchen rumänischer Abstammung mit Wohnort Dortmund betreten unberechtigterweise ein Seniorenheim im hochsauerländischen Bestwig und und schleichen sich im Obergeschoss in die Wohnung einer hochbetagten Bewohnerin, deren Schlüssel von außen steckt. Die 97 Jahre alte Dame ist zu Hause.

Eins der Mädchen spielt der Seniorin Taubstummheit vor und versucht sie durch einen vorgehaltenen Zettel abzulenken. Das nutzt die zweite Täterin vermutlich, um sich in der Wohnung nach möglichem Diebesgut umzusehen.

Sie kann sich jedenfalls unbemerkt in der Wohnung verstecken, während die alte Dame – trotz ihres hohen Alters hellwach und misstrauisch geworden – das Mädchen mit dem Zettel  aus ihrer Wohnung führt und eine Pflegerin zwecks Unterstützung ruft. Das Mädchen wird des Hauses verwiesen – als es weg ist, stellt man fest, dass der Wohnungsschlüssel der alten Dame ebenfalls veschwunden ist. Da sich die 97Jährige nach diesem unangenehmen Besuch sehr unsicher fühlt und es ihr sehr unbehaglich ist, allein in ihre Wohnung zurückzukehren, wird ihr der Hund einer Mitbewohnerin zur Gesellschaft gebracht. Der wachsame Vierbeiner fängt dort sofort auffällig zu bellen zu zu knurren an – aus gutem Grund, denn im Schlafzimmer der alten Frau hockt, versteckt hinter einen Sessel gekauert, immer noch die zweite ungebetenen Besucherin.

Die Polizei überprüft beide Mädchen (die eine greift sie noch vor dem Pflegeheim auf) und stellt fest, dass beide weder taub noch stumm sind. Eine hat keinen festen Wohnsitz, die andere ist in Dortmund gemeldet. Der Wohnungsschlüssel der alten Frau findet sich auch bei dem kriminellen Duo wieder.

Und anschließend werden beide Mädchen, wie bei Minderjährigen üblich, dem Jugendamt übergeben, das sie einer Jugendhilfeeinrichtung überstellt. Aus deren Obhut sind die jungen Rumänninen schon kurz danach wieder verschwunden…

justiz logo

Anmerkung zu dieser Pressemitteilung der Polizei des Hochsauerlandkreises:

Die HSK-Polizei nennt bei derartigen Delikten generell die Herkunft der Täter/Verdächtigen. Hier zeigt sich zum wiederholten Mal, wie unterschiedlich die jeweiligen Polizeipressestellen die Leitlinien des Innenminsteriums auslegen, die dem Pressekodex ganz ähnlich sind.

Leitlinien für die Polizei des Landes Nordrhein-Westfalen zum Schutz nationaler Minderheiten vor Diskriminierungen RdErl. d. Innenministeriums v. 15.12.2008
2051
RdErl. d. Innenministeriums v. 15.12.2008
Die Innenministerkonferenz hat sich mit Regelungen zum Schutz nationaler Minderheiten vor Verwendung diskriminierender Minderheitenbezeichnungen durch Polizeibehörden befasst. Für die Polizeibehörden des Landes Nordrhein-Westfalen erlasse ich folgende Leitlinien:
1.      Grundgesetz, Landesverfassung und Europäische Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK) verbieten es, Menschen u.a. aufgrund ihrer Abstammung, Rasse, Sprache, Herkunft oder ihres Glaubens zu benachteiligen. Zudem verbietet das Rahmenübereinkommen des Europarates zum Schutz nationaler Minderheiten jede Diskriminierung aus Gründen der Zugehörigkeit zu einer nationalen Minderheit.
2.      Die Polizei des Landes NRW richtet ihr Handeln und Auftreten entsprechend eines angemessenen Minderheitenschutzes aus. Unbeschadet ihrer rechtlichen Verpflichtung zur authentischen Dokumentation von Angaben Dritter bei Anzeigen, Vernehmungen oder Berichten verwendet die Polizei des Landes Nordrhein-Westfalen keine Stigmatisierungen, Kategorisierungen oder pauschalen Bezeichnungen für Menschen oder dafür gewählte Ersatzbezeichnungen.
3.      Auf die Zugehörigkeit zu einer Minderheit wird in der internen und externen Berichterstattung nur hingewiesen, wenn sie für das Verständnis eines Sachverhaltes oder für die Herstellung eines sachlichen Bezuges zwingend erforderlich ist.
4.      Form und Inhalt des polizeilichen Sprachgebrauchs im Innen- und Außenverhältnis sind so zu halten, dass sie nicht diskriminieren oder Vorurteile schüren.
5.      Die Polizei des Landes NRW vermeidet beim internen sowie externen Gebrauch jede Begrifflichkeit, die von Dritten zur Abwertung von Menschen missbraucht bzw. umfunktioniert oder in deren Sinne interpretiert werden kann.
6.      Medienauskünfte enthalten nur dann Hinweise auf eine Beteiligung nationaler Minderheiten, wenn im Einzelfall ein überwiegendes Informationsinteresse oder ein Fahndungsinteresse dazu besteht.

 

Kommentare (16)

  • Dagobert

    |

    Bemerkenswert: Die Polizei des Sauerlandes kann auch bei minderjährigen Kriminellen die rumänische Herkunft nennen. Ich empfinde das Verhalten der Polizei Dortmund in vergleichbaren Fällen nur noch als peinlich.

    Antworten

    • Silvia Rinke

      |

      Die HSK-Polizei nennt bei solchen Delikten generell die Herkunft. Das ist dort so selbstverständlich, dass es – auch mir – schon gar nicht mehr auffällt. Hier zeigt sich zum wiederholten Mal, wie unterschiedlich die jeweiligen Polizeipressestellen den „Kodex“ des Innenminsteriums auslegen, der dem Pressekodex ganz ähnlich ist.

      Leitlinien für die Polizei des Landes Nordrhein-Westfalen zum Schutz nationaler Minderheiten vor Diskriminierungen RdErl. d. Innenministeriums v. 15.12.2008
      2051
      RdErl. d. Innenministeriums v. 15.12.2008
      Die Innenministerkonferenz hat sich mit Regelungen zum Schutz nationaler Minderheiten vor Verwendung diskriminierender Minderheitenbezeichnungen durch Polizeibehörden befasst. Für die Polizeibehörden des Landes Nordrhein-Westfalen erlasse ich folgende Leitlinien:
      1.      Grundgesetz, Landesverfassung und Europäische Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK) verbieten es, Menschen u.a. aufgrund ihrer Abstammung, Rasse, Sprache, Herkunft oder ihres Glaubens zu benachteiligen. Zudem verbietet das Rahmenübereinkommen des Europarates zum Schutz nationaler Minderheiten jede Diskriminierung aus Gründen der Zugehörigkeit zu einer nationalen Minderheit.
      2.      Die Polizei des Landes NRW richtet ihr Handeln und Auftreten entsprechend eines angemessenen Minderheitenschutzes aus. Unbeschadet ihrer rechtlichen Verpflichtung zur authentischen Dokumentation von Angaben Dritter bei Anzeigen, Vernehmungen oder Berichten verwendet die Polizei des Landes Nordrhein-Westfalen keine Stigmatisierungen, Kategorisierungen oder pauschalen Bezeichnungen für Menschen oder dafür gewählte Ersatzbezeichnungen.
      3.      Auf die Zugehörigkeit zu einer Minderheit wird in der internen und externen Berichterstattung nur hingewiesen, wenn sie für das Verständnis eines Sachverhaltes oder für die Herstellung eines sachlichen Bezuges zwingend erforderlich ist.
      4.      Form und Inhalt des polizeilichen Sprachgebrauchs im Innen- und Außenverhältnis sind so zu halten, dass sie nicht diskriminieren oder Vorurteile schüren.
      5.      Die Polizei des Landes NRW vermeidet beim internen sowie externen Gebrauch jede Begrifflichkeit, die von Dritten zur Abwertung von Menschen missbraucht bzw. umfunktioniert oder in deren Sinne interpretiert werden kann.
      6.      Medienauskünfte enthalten nur dann Hinweise auf eine Beteiligung nationaler Minderheiten, wenn im Einzelfall ein überwiegendes Informationsinteresse oder ein Fahndungsinteresse dazu besteht.

      Antworten

      • Dagobert

        |

        Danke für die Information. Um Missverständnisse zu vermeiden und verlorenes Vertrauen wieder aufzubauen, wäre auch hier ein einheitliches Vorgehen bei allen Polizeidienststellen sinnvoll. Ich empfinde das Verhalten der Polizei Dortmund nur noch als peinlich.

        Antworten

      • Dagobert

        |

        Letztendlich ist diese „Leitlinie“ doch nur politische Manipulation. Genau genommen wird jeder „Dortmunder“ diskriminiert, wenn rumänische Kriminelle „aus Dortmund“ als „Dortmunder“ bezeichnet werden. Dies „Leitlinie“ bewirkt genau das Gegenteil. Ich hätte nicht mit so viel Dummheit in der Lokalpolitik gerechnet.

        Antworten

  • Markus Antonius

    |

    Das Innenministerium sollte sich lieber mit dem Schutz der autochtonen und der rechtmäßig zugewanderten Bevölkerung kümmern, als um den von Kriminellen. In unserer Humanitätsduselei haben wir den Rechtsstaat ad absurdum geführt.

    Antworten

  • Dagobert

    |

    Gerade kam in den Nachrichten, dass die Medizinstudentin aus Freiburg von einen „17-jährigen Afghanen“ (somit angeblich „minderjährig“ und Ausländer ) vergewaltigt und ermordet wurde. Da hat doch die Polizei Freiburg ganz massiv gegen Leitlinien verstoßen, wenn so etwas bekannt wird. Möchte die Polizei Dortmund nicht die Polizei Freiburg wegen Leitlinienverstoßes verhaften ???

    Übrigens: Der Vergewaltiger und Mörder kam 2015 als Flüchtling nach Deutschland.

    Antworten

    • Silvia Rinke

      |

      Antworten zu diesem Kommentar auf Facebook:

      Thorsten Penzkofer In den Nachrichten ist die Rede von einem Tatverdächtigen. Hier wird schon wieder von „Medien“ behauptet, dass es der Täter ist. Ist für mich wieder mal Hetze die gegen Ausländer gemacht wird. Wäre es ein Deutscher gewesen, würde es wieder mal keine Sau interessieren. Hetzt alle nur weiter. Und zu den zwei Mädels gibt es für mich auch zu wenig Infos. Minderjährig kann 12 Jahre oder auch 17 Jahre heißen. Das die beiden aus freien Stücken handeln, ist da doch auch fraglich. Vorallem wenn die eine von beiden einen festen Wohnsitz vorweisen konnte, sind sie ja nicht geflohen. Man weiß doch dann wo sie wohnt. Ich gehe doch stark davon aus das da eine kriminelle Bande hinter steckt.

      Stefanus Maxus Ich hatte mir schon so etwas gedacht, ein „rein deutscher“ Täter hätte mich stark verwundert…

      Markus Berghoff Was hat das mit Hetze zu tun?? Wenn es ein Deutscher wäre würde ich ihm das gleiche wünschen was ich aber hier auch nicht schreiben darf…. egal wo der her kam die Urteile in letzter Zeit sind zu 95% immer ein Schlag ins Gesicht für die Opfer…

      Rundblick Unna
      (sia) Thorsten Penzkofer , von einer Bande ist auszugehen, exakt. Einen Unterschied macht das kaum. Die Mädchen sind mit ganz offensichtlichen kriminellen Absichten in die Wohnung eines hochbetagten Opfers eingedrungen und haben sich sofort wieder jeglicher Kontrolle – und vielleicht möglicher Hilfe und Resozialisierung – entzogen. Und das kann es nicht sein.

      Rundblick Unna Zum Mordfall in Freiburg hier der aktuelle Stand von heute Abend, Quelle Stern.de:

      Im Fall der Studentin Maria L., die vor sieben Wochen am Fluss Dreisam in Freiburg vergewaltigt und getötet wurde, sieht sich die Polizei am Ziel. Dringend tatverdächtig ist ein 17-jähriger Flüchtling aus Afghanistan. Er wurde am Freitag verhaftet und ist des Mordes angeklagt.

      Rundblick Unna
      http://www.faz.net/…/ermordete-studentin-in-freiburg…
      Getötete Studentin in Freiburg: Ein gefärbtes Haar führte zur heißen…
      faz.net|Von FAZ.NET – Frankfurter Allgemeine Zeitung

      Antworten

      • Dagobert

        |

        Danke für die kompetenten Antworten an Thorsten Penzkofer, Rundblick Unna. Leider lassen sich Hetzer wie Thorsten Penzkofer in der Regel nicht von Fakten überzeugen.

        Antworten

        • Silvia Rinke

          |

          Fakten sind Fakten. Die Handhabung damit entscheidet jeder eigenverantwortlich.

          Antworten

      • Dagobert

        |

        Eine wirklich ernst gemeinte Frage an Thorsten Penzkofer: Das Sperma des afghanischen Flüchtlings war in der ermordeten und vergewaltigten Medizinstudentin ! Glauben Sie (aus Ihrer neutralen, nicht-hetzerischen Sicht), dass der afghanische Flüchtling wirklich unschuldig ist ???

        Antworten

        • Silvia Rinke

          |

          Hallo Dagobert, Thorsten Penzkofer antwortet auf fb wie folgt:

          Thorsten Penzkofer Jetzt bin ich ein Hetzer?? Gegen wen hetze ich denn? Ob ich glaube dass er es war? Ja, das glaube ich. Aber es schon als Tatsache hier reinzuschreiben liegt mir nicht zu.

          Antworten

          • Dagobert

            |

            Leicht zu beantworten, Thorsten Penzkofer: Sie hetzen gegen Menschen, die die Realität wahrnehmen und zugeben, dass es kriminelle Flüchtlinge gibt. Sie beschimpfen „Medien“ als „Hetzer“ und behaupten, das kriminelle Rumänen unschuldig und nur ein Opfer der Gesellschaft sind, ohne die Hintergründe zu kennen. Sie unterstellen mir und anderen, dass wir einen Mord durch einen Deutschen anders werten würden als einen Mord durch einen Flüchtling.
            https://de.wikipedia.org/wiki/Hetze#Hetze_im_politisch-gesellschaftlichen_Sinn
            Herzlichen Glückwunsch, Thorsten Penzkofer, Sie haben die Wikipedia-Definition eines Hetzers erfüllt.

            Antworten

            • fürst

              |

              Auch ich habe den Komm. von Thorsten Penzkofer sofort als Hetze empfunden und schließe mich nun der sogar begründeten Gratulation an.
              Zu dem ermordeten Mädchen: Welche Pein muß es empfunden haben … Bei dem Gedanken dreht sich mir der Magen.

              Antworten

  • fürst

    |

    In Baden-Württemberg sitzen vielleicht nicht soviele Bevormunder.

    Antworten

  • Silvia Rinke

    |

    Facebookkommentare:

    Markus Berghoff Damit war ja nicht zu rechnen 😠😠 einfach aus der Obhut verschwunden… na sowas… in ihrem Heimatland würden die sich das nicht trauen aber bei unserer super Justiz… zum kotzen

    Rundblick Unna (sia) Ein geradezu klassisches Fallbeispiel. Unbemerkt in die Wohnung einer Greisin in einem Pflegeheim eindringen und unbemerkt aus der Jugendeinrichtung direkt wieder verschwinden.

    Markus Berghoff Auch Minderjährige sollten hinter Gittern… da könnte dann das Jugendamt vor Ort helfen bzw therapieren da hätte man dann auch direkt den Nachweis das die sich kümmern…

    Rundblick Unna Markus Berghoff , so wie hier in diesem Beispiel ist es jedenfalls ganz offensichtlich NICHT zielführend.

    Michael Knoke und warum übergibt man die dem Jugendamt und nicht der Jugendjustiz ????? Einsperren und Abschieben. Kriminelles Pack haben wir zu genüge. Und das hat nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun.

    Rundblick Unna (sia) Michael Knoke, sie haben ja nichts gestohlen – es kam nicht zur Tatausführung, und „eingebrochen“ sind die jungen Damen ja auch nicht, sondern einfach ins Pflegeheim spaziert und zur Tür der alten Dame hinein. :-/ Da liegt für die Justiz erst mal keine Handhabe vor.

    Markus Berghoff Die wollen ja bestimmt auch nur was vorlesen oder ein Käffchen trinken…

    Rundblick Unna (sia) Angeblich taubstumm und dann vorlesen…? *Ironie off…*

    Ingo Jensch Tja, das ist die ganze Härte des Gesetzes, O-Ton Jäger.

    Markus Berghoff Der I—— sollte mal die ganze Härte der Gauner am eigenen Leib erfahren… 😠😠

    Freddy Vogt Warum werden solche Subjekte dem Jugendamt übergeben?? Sofort in Abschiebehaft und schnellstens ins Heimatland. Dagegn spricht auch nicht das sie Minderjährig sind. Wer Verbrechen begeht muß abgechoben werden.

    Markus Berghoff Und wenigstens 10 Jahre Einreiseverbot… aber dafür müsste man ja wieder konsequent an den Grenzen kontrollieren…

    Rundblick Unna
    (sia) Freddy Vogt, wieso sollten sie in „Haft“? Es liegt keine Straftat vor. Sie sind ins Pflegeheim reinspaziert und ebenso in die Wohnung der alten Dame ohne Gewalt hineingekommen. Und gestohlen haben sie auch nichts – bis auf den Schlüssel, der direkt wieder aufgetaucht ist. Nur zur Klarstellung – es wird hier nichts verteidigt, aber HAFTgründe sind gerade in Deutschland ein BISSCHEN was anderes…!

    Antworten

  • Cora

    |

    Für Tier und Natur Liebhaber!
    Die erste Waffe gibt es im Tierheim, den Stock findet man beim Spaziergang .

    Antworten

Kommentieren