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In Kühltransporter gefundene Flüchtlinge in der Nacht in Dortmund angekommen

Der Lastwagenfahrer hörte Klopfzeichen – ein Riesenglück für die Menschen, die sich in dem Laderaum befanden. Sie wären sonst möglicherweise elendig umgekommen.
In der Zentralen Erstaufnahmestelle Dortmund-Hacheney sind heute Nacht zwölf Flüchtlinge angekommen, die die Polizei am Nachmittag aus einem Kühlcontainer befreit hatte (hier im Bild der Laderaum). Die überraschende (und für die Flüchtlinge lebensrettende) Entdeckung hatte der Lastwagenfahrer bei der Einreise aus den Niederlanden nach Deutschland gemacht. Er vernahm deutliche Klopfgeräusche aus seinem Laderaum.
Er informierte die Grenzbeamten – und diese entdeckten in dem eisigen Wagen zwölf Menschen aus dem Iran, Irak, Vietnam und Kuwait. Darunter war auch ein sechsjähriges Kind. Alle zwölf wurden sofort ärztlich untersucht und zur Polizeistelle gebracht. Bis auf leichte Unterkühlungen waren alle wohlauf. Zu vermuten ist, dass die Flüchtlinge unbemerkt von den Niederlanden nach Deutschland gelangen wollten – bzw. von Schleppern geschmuggelt wurden – und dabei im falschen Transportmittel landeten.

Mitarbeiter von Amnesty International und der Bahnhofsmission betreuten die zwölf Menschen und unterstützte ihre Weiterreise zur Zentralen Aufnahmestelle in Dortmund. Fünf der Flüchtlinge werden an eine Aufnahmestelle des Jugendamtes weitergeleitet.

(Foto: Bundespolizei)

Kommentare (1)

  • Sascha Krieg

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    Von der Holländischen Grenze nach Dortmund zur Zentralen Aufnahmestelle gebracht???Die hätten se auch gleich wieder weg bringen können!Total unlogisch, aber egal.Jetzt haben wir die nächsten 12 an der Backe!

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