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Handwerk will verstärkt Flüchtlinge ausbilden und fordert schnellere Anerkennung

Das Handwerk will sich verstärkt um die schnelle Integration von Flüchtlingen bemühen. Dies kündigte die Handwerkskammer bei ihrem Jahresempfang in Dortmund an und verfolgt damit auch eigene Interessen.

Denn dank konsumfreudiger Kundschaft und anhaltend niedriger Zinsen laufe es momentan gut im Handwerk, insbesondere beim Bau und Innenausbau. Daher benötigt das Handwerk auch verstärkt Arbeitskräfte. Und so haben im Bereich der Kammer schon die ersten 20 Asylsuchende eine Ausbildungsstelle in einem Betrieb gefunden. Dazu legte die Kammer im Frühjahr ein spezielles Flüchtlings-Ausbildungsprojekt auf, in dessen Rahmen Flüchtlinge zunächst an Deutsch- und Mathetests teilnahmen. Nach der Auswertung wurden die Teilnehmer mit ausreichenden Ergebnissen auch diesmal wieder von den Ausbildungsberatern zu Einzelgesprächen eingeladen, um mögliche Berufswünsche zu besprechen und individuellen Schulungsbedarf zu ermitteln. Die 20 konkreten Projektteilnehmer wurden final von den Kammerberatern ermittelt: „Ob Tischler, Dachdecker, Fachverkäufer im Nahrungsmittelhandwerk, Elektroniker oder auch Anlagenmechaniker – je nach Interesse und Talent können die jungen Frauen und Männer jetzt ihre passende Lehre durchlaufen und sich gut qualifizieren“, schreibt die Handwerkskammer auf ihrer Homepage.

Der Berufsverband des Handwerks fordert die Politik auf, die Anerkennung von Flüchtlingen deutlich zu beschleunigen. Zudem verlangt er: Es dürfen keine Asylsuchenden abgeschoben werden, wenn sie sich gerade in einer Ausbildung befinden.

(Foto: Handwerkskammer Dortmund)

Kommentare (13)

  • Ananda Gotam Kaur via Facebook

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    ja, es ist hilfreich !!!!

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  • Alexej Alex via Facebook

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    Sven Schweda……..

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    • Sven Schweda via Facebook

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      Gerechtigkeit

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    • Alexej Alex via Facebook

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      Willkommen in Deutschland bzw. UNNA

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    • Heiko Falbe via Facebook

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      Lächerlich , was hat man denen beigebracht , sicherlich ne Ausbildung beim Schlüsseldienst , “ Wir knacken jedes Schloß in 7 Sekunden“ . Tolle neue Fachkräfte, dabei sind dann alle die keinen Job kriegen Menschen aus bildungsfernen Schicheten bzw Hartzer.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Heiko Falbe, wie wäre es, wenn Sie sich erst einmal kundig darüber machten, wie diese Qualifikation abläuft, bevor Sie solche abfälligen und verachtenden Kommentare posten? Man mag zu diesem speziellen Flüchtlingsprojekt kritisch stehen, doch den Teilnehmern pauschal kriminelle Absichten zu unterstellen ohne jede offensichtliche Kenntnis dieses Qualifizierungsprojekts und der Hintergründe finden wir unsäglich. Weitere Kommentare in diese Richtung werden wir unsererseits kommentarlos löschen. Die Redaktion.

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    • Heiko Falbe via Facebook

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      Sorry aber mich darüber kundig zu machen finde ich schon belustigend, wie wäre es wenn sie das über nehmen und ihre Leser beim schreiben solcher Lobpreisungen über die Ausbildung von Flüchtlingen nicht im unklaren lassen.

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    • Heiko Falbe via Facebook

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      Am besten würde es zu ihnen und ihrer Reaktion auf meinen Kommentar passen, wenn sie gleich die nazikeule raus holen, denn Kritik am System in bezug zu Flüchtlingen wird ja generell so bekämpft, bleibt nur zu hoffen das sie nicht selbst irgendwann das Opfer von ihren hoch gelobten Fachkräften werden. Sie sollten sich mehr darum bemühen ihren Lesern zu zeigen warum es zu diesem anstieg von Flucht kommt, aber dafür sind sie ja sowieso zu feige, immer schön mit der Masse schwimmen, bloß nie mal selber denken.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Wenn Sie sich einmal die Mühe machen, sich in unsere Themen einzulesen, werden Sie nichts dergleichen feststellen, Herr Falbe. Und von der Redaktion selbstgerecht eine Bringschuld einzufordern und VORHER schon das Projekt niederzumachen, um das es geht, finden wir schon mehr als befremdlich. Sie fordern Information, machen den Sachgegenstand vorher herunter – sorry, aber auf diese Art kommunizieren wir nicht mit unseren Lesern. Und unsere Leser normalerweise auch nicht mit uns. Damit von uns hier genug. Einen schönen Tag.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Und da wir keine Lust haben, uns von Lesern, die wir kostenfrei mit Informationen beliefern, noch beschimpfen zu lassen, suchen Sie sich bitte anderweitige Informationsquellen, wo Sie sich mit Ihren Bedürfnissen besser aufgehoben fühlen. Das wär´s hiermit von uns an Sie.

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    • Heiko Falbe via Facebook

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      Es wird Zeit das sie sich den Ängsten und sorgen ihrer Leser stellen, fragen sie die Leute wie sie zum derzeitigen Ansturm von Flüchtlingen stehen, wie sehen die Leute die überaus großzügige Hilfe für Flüchtlinge, während sie selbst um jede soziale Hilfe kämpfen müssen. Vielleicht veröffentlichen sie mal die zahlen, wieviele Flüchtlinge sie beschäftigen, ein so angesehenes Blatt wie ihres hat doch gewiss auch aufgaben für eine Fachkraft die hier eine neue Heimat sucht.

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    • Heiko Falbe via Facebook

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      Man kann Kommentaren immer kritisch gegenüber stehen, doch ihre Androhung diese zu löschen, zeigt unweigerlich wie manipulativ sie agieren. Da Frage ich mich als Leser, ob sie nur berichten wollen oder ob sie ihre Meinung zu Themen wie diesem, ihren Lesern auf erzwingen. Im allgemeinen nennt der Volksmund so etwas Propaganda und das kann ja nicht in ihrem Interesse sein , oder?

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  • Sigrid Degner-Schulte via Facebook

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    In Deutschland gibt es 3 Millionen Arbeitslose und die sollte man erstmal an die Arbeit kriegen.

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