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Hagen: Neue Wege bei der Kinderbetreuung

Kinderbetreuung ist und bleibt ein großes Problem, besonders in den Städten.

Die Stadt Hagen beschreitet nun neue Wege, denn auch dort werden dringend Lösungen für die Kinderbetreuung benötigt – die Idee ist einfach und schnell umsetzbar – und könnte Schule machen.

Laut eines Konzeptes des Jugendhilfeausschusses, welches am 15. März beschlossen wurde, sollen die Unter-Dreijährigen künftig fest eingestellten Tagesmüttern in ganz normalen Wohnungen betreut werden. Vorerst wurden dafür zehn Wohnungen angemietet – jede bietet Platz für neun Kinder.

Dieses Modell hat zwei große Vorteile: Zum einen geht es schnell, denn bereits im Herbst würden so 90 neue Betreuungsplätze geschaffen. Zum anderen können die Wohnungen, wenn sie nicht mehr benötigt werden, schnell wieder abgestoßen werden. Dafür können dann in anderen Stadtteilen neue angemietet werden. Einfacher, als neue Kitas zu bauen, ist diese Lösung allemal.

Der Rat muss noch zustimmen, dann kann es los gehen…

 

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