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Großdemo in Dortmund: Ausschließlich Gewalt- und Straftaten von Linksautonomen – Opfer: Polizisten und Pkw-Fahrer

„Ausschließlich Übergriffe und Straftaten gewaltbereiter Linksautonomer“ hielten die Polizei bis in die Abendstunden in Dortmund in Atem. Der Großaufmarsch rechtsextremer Demonstranten und linksradikaler Gegendemonstranten hatte in der Innenstadt den befürchteten Ausnahmezustand zur Folge. Es kam zu massiven Verkehrsbeeinträchtigungen weiträumig im gesamten Innenstadtbereich. Auf Facebook posteten unfreiwillig Beteiligte am Nachmittag: „Hier ist die Hölle los.“

Sprach der WDR in einer Meldung am Nachmittag noch von einem „friedlichen Verlauf“, so ergab sich vor Ort für die Polizei ein anderes Bild. Gegen 19.30 Uhr stellte die Einsatzleitstelle folgende Sachstandsmeldung online:

„Die Dortmunder Polizei musste während des noch weiter andauernden Einsatzes nach gefährlichen Körperverletzungsdelikten, Sachbeschädigungen an PKW, Verstoß gegen das Versammlungsgesetz und Waffengesetz (Mitführen von Messer und Baseballschläger), Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Landfriedensbruch, gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr mehrere Personen vorläufig fest- oder in Gewahrsam nehmen sowie Strafverfahren einleiten.

Die polizeilichen Maßnahmen am Westentor sind beendet. Größere Gruppen von Linksautonomen bewegen sich noch im Bereich der City. Die Polizei überwacht diese Gruppen weiterhin.

Bereits kurz nach Beginn einiger Versammlungen von Linksautonomen hatten sich Gewaltbereite von diesen entfernt und versucht, zu den Rechtsextremisten zu gelangen. Wie friedlicher und demokratischer aussieht, hat die Demonstration des bürgerlichen Bündnisses „Arbeitskreis Dortmund gegen Rechtsextremismus“ gezeigt.“

Demo Dortmund

(Fotos: Polizei Dortmund)

Kommentare (7)

  • Julia Schlesier via Facebook

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    Komisch das man ganz oft nur hört, dass die linken am durchdrehen sind…

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  • Stephanie Schmidt

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    Tolle Überschrift!!! Diesen Artikel können NPD und DIE RECHTE ohne Probleme für ihre Homepage übernehmen.
    Wenn Gerichte es erlauben, dass Gruppen den Mord, den einer aus ihrer Mitte verübt hat, öffentlich feiern dürfen, kann allein dieses schon aus meiner Sicht zu Aggression führen.
    Ich verurteile die gestern verübte Gewalt und die verletzten Menschen haben mein Mitgefühl.
    Aber: Darf unsere Gesellschaft es dulden, dass hasserfüllte Gruppen, die alles daran setzen, unser Rechtssystem zu zerstören, sich auf dieses Rechtssystem berufen und vor Gericht ihre massiven provozierenden und Gewalt hervorrufenden ‚Demonstrationen‘ oder wie in diesem Fall als ‚Rockkonzert‘ getarnte nachträglichen Verhöhnung eines Mordopfers durchsetzen? NEIN!
    Es stellt sich manchmal die (zugegeben sehr vereinfachende) Frage: was war zuerst da? Huhn oder Ei?
    Und darum ist dieser Artikel mit seiner einseitigen Beschreibung zu kritisieren.

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    • Silvia Rinke

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      Diese Überschrift ist ein wörtliches Zitat aus der Pressemeldung der Polizeidirektion Dortmund zum Einsatzgeschehen am gestrigen Samstag, Stephanie Schmidt. Es ist nun einmal – leider – so, dass die angemeldeten Kundgebungen rechtsradikaler Gruppen oberverwaltungsgerichtlich zugelassen wurden, dass dieselbe Polizeidirektion diese Kundgebungen bis zur letzten Instanz hatte verhindern wollen und damit scheiterte und dass in Folge die Kundgebungen zugelassen werden mussten und gewalttätige Ausschreitungen ausschließlich aus dem Linksextremenspektrum kamen. Über das Verbotsversuch haben wir ebenfalls deutlich berichtet wie jetzt über die Ausschreitungen der Gegenseite.

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  • Wip Que via Facebook

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    Toll das in dem artikel und natürlich auch von der Dortmunder Polizei mit keinem Wort erwähnt wird das die Demo eine angemeldete und genehmigte Route hatte. Die Polizei änderte diese in letzter Minute handschriftlich so wie die Demo-auflagen, dadurch kam es zu einer fast einstündigen verzögerung der Demonstration. Nach Beginn wurde die Demonstration weiterhin massiv beeinträgtigt. Immer wieder ein stopp,nicht nur zu kundgebungszwecken und dann einen Kessel direkt am Dortmunder-U ziehen. Darauf hin wurde die Demonstration aufgelöst doch die Leute dürften nicht gehen…ob das alles so deeskalierend wirkt oder wirken sollte ist die Frage!
    9 Jahre lang war die Demo friedlich und dann werden die Leute so behandelt.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Wip Que, die Demo-Route wurde deswegen in letzter Minute geändert, weil statt der erwarteten – und angemeldeten – 300-400 Teilnehmern über 1000 kamen. Ob das „deeskalierend wirkte“, sei dahingestellt, es rechtfertigt allemal keine Gewalt von welcher Seite auch immer.

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    • Wip Que via Facebook

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      Stimmt dorstfeld ist so winzig das hätten keine übrigens 1500 Leute reingepasst

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  • Stefan Werner

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    Schade, dass es eine kleine Gruppe linksradikaler Spinner, Randalierer und Gewalttäter immer wieder schafft, berechtigte demokratische Anliegen wie Widerstand gegen Rechts oder die Bankenmafia mit solchen Aktionen in den Schmutz zu ziehen.

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