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Großaufgebote von Polizei zu Silvester – Erster Silvesterball im Revier abgesagt

Erstmals feuerwerksfreie Zonen in Dortmund und  ein Großaufgebot von Polizei auch in Bahnhöfen und Zügen. Nach den Massenübergriffen auf Frauen an Silvester 2015 und angesichts der anhaltend erhöhten Terrorgefahr verstärkt auch die Bundespolizei zum Jahreswechsel massiv ihr Sicherheitskonzept. Sie kündigt „ein Großaufgebot von Einsatzkräften in den Bahnhöfen und Zügen“ des gesamten Reviers an.

Währenddessen hat ein Schützenverein im westlichen Ruhrgebiet seinen Traditions-Silvesterball kurzfristig komplett abgesagt, nachdem sich einige Nordafrikaner nach den Sicherheitsmaßnahmen erkundigt hatten. http://www.waz.de/staedte/duisburg/wegen-sicherheitsbedenken-walsumer-silvesterball-abgesagt-id209094001.html?newsletter=true&utm_source=email&utm_medium=nl&utm_term=tglnl&utm_campaign=ln_nrw-waz.k2016.28.12.2016

Zum Sicherheitskonzept auf Bahnhöfen und Zügen:

-Rund 800 Bundespolizeibeamte werden eingesetzt: uniformierte Kräfte, Zivilfahnder (insbesondere Taschendiebstahlsfahnder) und Spezialkräfte. Die DB wird mit rund 250 Mitarbeitern DB Sicherheit präsent sein.

– Allein im Raum Köln wird die Einsatzstärke verfünffacht.

– Mit „einer niedrigen Einschreitschwelle“ will die Polizei „frühzeitig und konsequent gegen mögliche Straftäter vorgehen und auf alle rechtlich zulässigen und polizeilich gebotenen Mittel zurückgreifen.“

– Zur besseren Identifizierung von Tätern wird vestärkt auf  Videotechnik und ggf. auch Polizeihubschrauber gesetzt, zudem „auf eine bessere, hellere Be- bzw. Ausleuchtung, um etwaige Täter aus dem Schutz der Dunkelheit herauszuholen“.

– Im Bedarfsfall gibt es Zugangskontrollen zu den Bahnhöfen. Ein Verkehrslenkungs- und Absperrkonzept soll sicherstellen, dass der Zu- und Abgang, insbesondere auch zu den Bahnsteigen, sicher und kontrolliert erfolgt.

Appell an die Reisenden:

Die Bundespolizei rät, Bargeld und Wertsachen möglichst eng am Körper zu tragen. Ein gesunder Argwohn gegenüber fremden Menschen, die plötzlich engen Körperkontakt suchen, kann hilfreich sein. „Sprechen Sie die Bundespolizei vor Ort unmittelbar an, wenn Sie Hilfe benötigen oder wählen Sie den Notruf 110.“

Zudem ist die Bundespolizei rund um die Uhr kostenfrei über die Servicenummer 0800 / 6 888 000 erreichbar.

Kommentare (4)

  • Mike

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    Jetzt wird wegen unserer Gäste bereits unsere Kultur eingeschränkt ? Da läuft doch irgendwas gewaltig falsch.

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  • Ute

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    Vor nicht allzu lange Zeit lebten wir hier glücklich und frei……..

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    • Wunderlich

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      Das waren noch Zeiten, als diese Angstmacher bzw. -hasen noch nicht so einen Einfluss hatten, da stimme ich dir zu.
      Und jetzt wollen die tatsächlich in die Parlamente.

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  • Willy

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    Genau, weiter wie bisher, ist doch alles nicht so schlimm, wir passen uns halt der neuen, schönen Kultur an.

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