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Größter Maibaum im Kreis reckt sich stolze 21 Meter hoch

Stolze 21 Meter misst der Maibaum in Fröndenberg-Frömern- so riesig ist auch in diesem Jahr erneut kein anderer im Kreis Unna. Seit dem Mittag des 1. Mai thront das Prachstück wieder weithin sichtbar auf der Wiese neben dem Feuerwehrgerätehaus – behängt mit inzwischen 14 silbernen, in der Sonne glitzernden Metallwappen.
Unter den gespannten Blicken zahlreicher großer und kleiner Schaulustiger wuchtete die Löschgruppe ihren Rekordbaum pünktlich ab 12 Uhr in die Senkrechte, wobei zwei Trecker als robuste Hilfsesel dienten. „Geschafft“, nickte Löschgruppenführer Heiner Sigmann etwa 20 Minuten später zufrieden. Den enormen Fichtenstamm gewissenhaft in der Halterung verankert – überdimensionale Schrauben und Muttern kamen zum Einsatz – und sodann der Höhepunkt: In luftiger Höhe auf der Drehleiter behängten die Wehrkameraden den Maibaum mit seinen Wappen, die „alle in irgendeiner Weise mit Frömern etwas zu tun haben“, unterstrich Sigmann.
So war das erste Wappen bei der Rekordbaum-Premiere am 1. Mai 1999 naheliegend das der Feuerwehr; es folgten der Gesangsverein (auch aus 21 Metern problemlos am Notenschlüssel zu erkennen) sowie weitere Vereine, darunter auch der (inzwischen aufgelöste) Spielmannszug Ostbüren, der am Maibaum Frömern ewig sein Plätzchen behalten wird.
Mit den Jahren sprossen auch Berufszweige: 2011 gesellten sich Floristen und Blumenhändler dazu, 2012 die Pflasterer, im vorigen Jahr das Hotel- und Gaststättengewerbe. Ja, und in diesem Jahr? „Es sind die Sattler!“, lüftete Heiner Sigmann noch von der Drehleiter herunter das Geheimnis und hängte dem Maibaum festlich das 14. funkelnde Wappen an, das unter dem Beifall der Umstehenden in der Sonne nur so blitzte. Drei Monate darf der Maibaum stehen bleiben. Danach, schmunzelt Sigmann, „bräuchten wir eine Baugenehmigung.“ (sia)

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