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„Goldgrube für Stadt“: Tempo 10-Blitzer nach Tempelfest wird zum Politikum

 375 Autofahrer waren zu schnell – nicht nur schneller als 10, sondern (teils erheblich) schneller als 38 km/h. Der Ärger um den Knöllchenhagel in der zum Tempelfest eingerichteten Tempo-10-Zone in Hamm an der Lippestraße entwickelt sich zum Politikum.

Die Wählergruppe Pro Hamm wirft der Stadt vor, auf einfachem Weg die Stadtkasse auffüllen zu wollen.

Gegenüber dem WA äußerte sich heute ein Ratsmitglied der Wählergruppe mit diesem Vorwurf der Abzockerei durch die Stadtverwaltung: Bitzanlagen, mobile wie stationäre, seien eine „Goldgrube für die Stadtkasse“. Nur in zwei Jahren (2015 und 2016) habe Hamm rund 5 Millionen Euro durch Blitzanlagen eingenommen.

Die Auswertung des Knöllchenhagels (der Blitzer löstetrotz Tempo 10-Anweisung erst bei 38 km/h aus) ergab übrigens, dass der Spitzenraser stolze 89 km/h auf dem Tacho hatte.

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Kommentare (1)

  • Helmut Brune

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    Purer Wahnsinn.

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