Rundblick-Unna » Gleich vier Taschendiebe direkt nach der Tat festgenommen: Vorsicht vor typischen Tricks wie „Antanzen“

Gleich vier Taschendiebe direkt nach der Tat festgenommen: Vorsicht vor typischen Tricks wie „Antanzen“

Bei gleich vier Kleinkriminellen klickten am Wochenende in der Dortmunder Innenstadt die Handschellen – alle hatten frisch Passanten beklaut: Festgenommen wurden ein 31jähriger Marokkaner, ein 42jähriger Syrer, ein 17Jähriger aus Tunesien und ein 38Jähriger als Algerien. Die beiden Letztgenannten sind polizeibekannt und sitzen in U-Haft. Die Bestohlenen: ein 22jähriger Dortmunder und eine junge Frau (23) aus Lünen.

Den Syrer und den Marokkaner nahmen Zivilkräfte bereits Samstagfrüh auf der Brückstraße fest (Nähe Konzerthaus). Die zwei fielen den Beamten um 3.30 Uhr durch ihr verdächtiges Verhalten auf: der Marokkaner näherte sich einem offenbar leicht alkoholisierten 22jährigen Dortmunder, umarmte ihn und machte Tanzbewegungen. Der Ältere schien die Umgebung zu beobachten.

Vom Tanz des Mannes abgelenkt, bemerkte der 22-Jährige nicht, dass dieser ihn flink absuchte und ihm prompt das Mobiltelefon aus der Jackentasche zog. Anschließend ließ er von dem Mann ab und entfernte sich mit seinem mutmaßlichen Komplizen. Wenige Meter weiter war Endstation, die Zivilkräfte stoppten die Täter und nahmen sie vorläufig fest. Nach dem Verhör wurde sie allerdings wieder entlassen.

Das zweite Diebes-Duo erwischten ebenfalls Zivilkräfte, und zwar in der Nacht auf Sonntag: Der 17-jährige Tunesier und der 38-jährige Algerier griffen in einem Café am Ostenhellweg zu. Sie setzten sich an den Nachbartisch einer Gruppe junger Leute, und durch seine Stuhllehne hindurch griff der Ältere mehrmals in Jacke und Tasche einer 23-jährigen Lünerin, mit der er Rücken an Rücken saß. Schließlich fingerte er ihr Handy aus der Tasche. Dies verstauten die beiden Langfinger anschließend in einem gewieften Versteck: Sie verließen, unauffällig verfolgt von den Zivilpolizisten, das Lokal, rannten in eine Seitenstraße – und der Ältere machte sich am Hinterreifen eines geparkten Autos zu schaffen. Tatsächlich fanden die Einsatzkräfte das gestohlene Handy auf dem Hinterreifen des Pkw. Die junge Frau aus Lünen war erleichtert und froh, ihr Mobiltelefon wiederzuhaben.

Das polizeibekannte Duo soll noch heute einem Haftrichter vorgeführt werden.

Kommentare (2)

  • Helmut Brune

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    Das sind dann genau die Leute, die sich wegen Diskriminierung beschweren.
    Die marokkanische Gesellschaft in Deutschland hat sich ja auch schon beschwert wegen zu weing Aufmerksamkeit in den Medien. Das ZDF scheint darauf reagiert zu haben in dem sie gesagt haben sollen, daß das Programm:“Aktenzeichen XY ungelöst“ 3 Mal wöchentlich aus zu strahlen.

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  • Ni Bu via Facebook

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    Es sind ja auch nicht alle Marokkaner gleich heißt ja nicht wenn einer klaut das dann alle
    Klauen es ist nur traurig das es dann heißt Ausländer raus was ist den mit denen die Nichts getan haben und immer fleißig am arbeiten sind dann haben die ja ein Recht drauf sich zu beschweren wegen Diskriminierung es gibt in jeder Nationalität schwarze scharfe

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