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Gewinnspiel-Abzocke: Neuer Fall aus Hamm – Mann fällt drauf rein

Erst gestern lobten wir den 85-jährigen Senior aus dem Märkischen Kreis, der auf die dubiose Gewinnspielmasche nicht hereinfiel und die Polizei benachrichtigte.

So viel gesundes Misstrauen hätte einen 45-Jährigen aus Hamm wohl auch vor Schaden bewahrt: Er fiel auf ein solches Gewinnversprechen rein!

Gut 40.000 Euro habe er gewonnen, teilte ein Unbekannter dem Mann am Telefon mit.

Um an seinen Gewinn zu kommen, müsse er lediglich Steam-Karten (Geschenk- bzw. Guthabenkarten) kaufen und telefonisch die Codes übermitteln. Die Gewinnsumme erhielt er nicht, war stattdessen um eine vierstellige Summe ärmer.

Das reichte den Betrügern offensichtlich nicht: Am nächsten Tag hatte der Mann angeblich sogar sagenhafte 93.000 Euro gewonnen, die er für die schlappe Summe von 4.000 Euro Gebühr erhalten solle. Nun wurde der 45-Jährige endlich misstrauisch und erstattete Anzeige.

Die Polizei warnt erneut:

Gewinnversprechungen sind eine typische Masche von Trickbetrügern. Angeblich habe man einen wertvollen Gegenstand oder Geld gewonnen – um diesen Gewinn zu erhalten, müsste man dann aber Gebühren, Steuern oder Überführungskosten vorab entrichten. Bekommt man einen derartigen Anruf, sollte man umgehend die Polizei informieren.

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