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Getürmter Häftling als Schwarzfahrer erwischt

Eigentlich sollte es nur eine Routineüberprüfung im Dortmunder Hauptbahnhof nach einer Schwarzfahrt werden. Doch dann flüchtete ein 20-Jähriger Hals über Kopf. Dafür hatte er allen Grund.  Als entwichener Strafgefangener wurde er durch die Hamburger Polizei gesucht.

Der getürmte Häftling flog am Samstagmorgen gegen 7 Uhr im Intercity Osnabrück – Dortmund auf, weil er ohne Ticket im Zug saß. Im Dortmunder Hauptbahnhof sollten seine Personalien  festgestellt werden – doch sofort nach Eintreffen der Bundespolizisten flüchtete der Mann vom Bahnsteig. „Den „Kurzstreckenlauf“ gegen die Bundespolizisten hatte er bereits nach wenigen Metern verloren und wurde anschließend zur Wache gebracht“, berichtet die Bundespolizei-Pressestelle.

Auf der Wache stellte sich dann heraus, dass die Beamten einen in Hamburg entwichenen Strafgefangenen vor sich hatten: Dort sollte sich der 20-Jährige eigentlich in einer JVA aufhalten. Weil er im Verdacht steht, einen Polizeibeamten angegriffen zu haben, wurde ein bislang aufgehobener Haftbefehl wieder in Kraft gesetzt. „Das könnte der Auslöser gewesen sein, dass sich der 20-Jährige aus Hamburg absetzte“, vermutet die Bundespolizei. Die Beamten lieferten den Häftling später ins Dortmunder Polizeigewahrsam ein.

Als kleine Randnotiz, aber nicht zu vergessen: Der junge Mann hat jetzt noch ein weiteres  Ermittlungsverfahren wegen Beförderungserschleichung (Schwarzfahrens) am Hals.

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