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Geschwätziger Kleinkrimineller bringt sich selbst hinter Gitter

Mit den Worten „Autoaufbrüche habe ich nicht mehr nötig, ich steige in Häuser ein“ plauderte sich ein mutmaßlicher Einbrecher gestern Morgen im Streifenwagen zweier Dortmunder Polizisten um Kopf und Kragen. Die Beamten wurden hellhörig. Denn eigentlich hatten sie den jungen Herrn nur deswegen einkassiert,  weil er in einem Supermarkt durch schwere Beleidigungen aufgefallen war.

Bei der Durchsuchung des 25-Jährigen aus Polen (ohne festen Wohnsitz in Deutschland) entdeckten die Polizisten typisches Einbruchwerkzeug sowie mögliches Diebesgut (CD’s, Ladekabel, eine Sonnenbrille und Weiteres). Verdächtig war für die Beamten ebenso eine frische Schnittwunde an der Hand.

Erste Spuren führten denn auch – wenn der 25-Jährige Autoaufbrüche „angeblich“ nicht mehr nötig hat – zu zwei Einbrüchen in Pkw an der Johannisbergstraße und einem an der Kruckeler Straße. Hier hatten Beamte am Donnerstagmorgen (21.5.) bei der Spurensuche teilweise Blutspuren an den gesplitterten Fahrzeugfenstern entdeckt.

Die Ermittler prüfen nun, für welche Tatorte dieser mutmaßliche Einbrecher infrage kommen könnte. Das Diebesgut behielten sie ein.

Was lehrt uns das? Reden ist Silber – Schweigen oftmals Gold.

Kommentare (3)

  • Helmut Brune

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    Die Polizei erlaubt Blödheit eben nur bis zu einem gewissen Grad.

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  • Helga Pszolka

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    Zum Glück war dieser Herr so geschwätzig. In diesem Fall – falls sich herausstellt, dass er der Täter ist – ist Reden ‚Gold‘ !

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  • Susanne Appelstiel via Facebook

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    IQ von 80 :-)

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