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Gegen Anhänger geprallt: Unfallopfer rastet aus und schlägt Fahrer nieder

Ein augenscheinlich betrunkener und/oder drogenvernebelter Mann ist am Neujahrsmittag in Dortmund-Brackel mit einem Pkw-Anhänger zusammengestoßenund als der Fahrer ihm helfen wollte, schlug er ihn zu Boden. Erst Pfefferspray konnte das wild gewordene Unfallopfer in seiner Raserei stoppen.

Der bizarre Vorfall spielte sich gegen 13.30 Uhr auf der Oesterholzstraße ab. Nach ersten Zeugenaussagen stieg der Fahrer des Opels, ein 65-Jähriger aus Dortmund, aus seinem Wagen und wollte dem auf dem Boden liegenden Fußgänger zur Hilfe eilen.

Doch urplötzlich stürzte sich das Unfallopfer auf den völlig überraschten Senior. Er fiel unter den Schlägen des Fremden zu Boden, Passanten eilten dem Bedrängten zur Hilfe: Nur mit Schwierigkeiten und unter Gebrauch von Pfefferspray konnte eine Zeugin den völlig ausgerasteten Fremden davon abhalten, weiterhin auf den Opelfahrer einzuschlagen.

Der unbekannte Täter flüchtete dann in unbekannte Richtung. Er wird von Zeugen als circa 30 Jahre alt und 180 cm groß beschrieben, trug eine Wollmütze und eine dunkle Jacke und hatte getrocknetes Blut im Gesicht. Er schien angetrunken oder unter Drogen stehend gewesen zu sein.

Zeugen die den Vorfall ebenfalls beobachtet haben, oder Hinweise zur Identität oder den Aufenthaltsort des Täters geben können, melden sich bitte beim Kriminaldauerdienst der Polizei Dortmund unter der Rufnummer 132 7441.

Kommentare (2)

  • Sven Sch.

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    Ich befürchte geradezu, dass sich unser „Gaga-Rechtssystem“ an die Zeugin hält und erst einmal stoisch prüft, ob der Einsatz des Pfeffersprays angemessen und legal war oder ob hier nicht eine gefährliche Körperverletzung vorliegt …… Voraussichtliche Begründung der Staatsanwaltschaft: Die Dame hätte den Schläger doch mittels Verbaltechnik dazu bringen können, von seinem Opfer abzulassen … oder sie hätte den Notruf wählen können – dem Opfer wäre es doch locker zuzumuten gewesen, die Schläge bis zum Eintreffen der Polizei zu ertragen (*ironie-aus*). Mann oh Mann, wohin driftet dieser Staat bloß?! Warum werden Straftäter nicht rigoros bestraft? Die geltenden Gesetze geben das doch her! Die Gerichte müssen anhand steigender Zahlen längst festgestellt haben, dass die „Du-Du-Du-Erziehung“ versagt hat. Hat nicht jedes Opfer Anspruch darauf, Gerechtigkeit zu erfahren? Hat nicht jedes Opfer Anspruch auf eine angemessene „Vergeltung“? Natürlich kann und darf diese nicht in Form von „Auge-um-Auge“ erfolgen, aber eine konsequente Bestrafung (hohe, wirksame Geld- oder Haftstrafe bei schwerwiegenden Taten) ist meiner Meinung nach gerecht und zudem zwingend erforderlich – ein Gemeinwesen / Staat kann nämlich nur funktionieren, wenn diejenigen, die sich nicht an die Regeln halten, spürbare Konsequenzen zu tragen haben. Ansonsten werden sich die jetzt schon unhaltbaren Zustände weiter verschlechtern …..

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    • Silvia Rinke

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      Danke für deinen ausführlichen Kommentar, Sven Sch., der einmal mehr die dringende Priorität des Opfer- statt des Täterschutzes beleuchtet.

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