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Gefeierter Thriller-Autor Sebastian Fitzek nimmt in Unna den „Ripper Award“ entgegen

Jubelnder Applaus für einen gefeierten deutschen Thriller-Star! In der ausverkauften Stadthalle Unna nahm am Freitag ein überglücklicher Sebastian Fitzek den Preis für Europäische Kriminalliteratur („Ripper Award“) entgegen. Zuvor begeisterte der sympathische Autor sein Publikum mit einem äußerst unterhaltsamen Gespräch mit Literaturjournalistin Margarete von Schwarzkopf: Er sprach über seinen Werdegang und las Auszüge aus seinem neuesten Thriller „AchtNacht“.

Hier der umfangreiche Bericht der Stadt Unna über den Preisverleihungsabend.

Zuvor war die Überraschung für den Preisträger sichtlich groß, als der Moderator des Abends, Stefan Keim (WDR), Bestsellerautor Peter Prange (Weltenbauer-Trilogie) auf die Bühne holte, der als Überraschungsgast eine Laudatio für seinen Freund Sebastian Fitzek hielt: „Ich gestehe, ich kann nicht anders, ich lese Fitzek. Die Kunst Spannung zu erzeugen, beherrscht in Deutschland, nein, in Europa niemand so wie er.“

Unter großem Beifall überreichten im Anschluss von „Mord am Hellweg“ der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse UnnaKamen, Klaus Moßmeier, sowie die Festivalleitung, Sigrun Krauß und Dr. Herbert Knorr, die mit 11.111 € dotierte Auszeichnung an Sebastian Fitzek. Die Preissumme wurde erneut von der Sparkasse UnnaKamen gestiftet.

Von links: Landrat Michael Makiolla, Bürgermeister Werner Kolter, Preisträger Sebastian Fitzek, Vorstandsvorsitzender Sparkasse UnnaKamen Klaus Moßmeier, Festivalleitung Dr. Herbert Knorr und Sigrun Krauß, Vorsitzender Westfälisches Literaturbüro Wolfram Kuschke

Von links: Landrat Michael Makiolla, Bürgermeister Werner Kolter, Preisträger Sebastian Fitzek, Vorstandsvorsitzender Sparkasse UnnaKamen Klaus Moßmeier, Festivalleitung Dr. Herbert Knorr und Sigrun Krauß, Vorsitzender Westfälisches Literaturbüro Wolfram Kuschke

Sebastian Fitzek erhielt die Auszeichnung für seine außerordentlichen Verdienste um die europäische Kriminalliteratur. Der Ripper Award wird alle zwei Jahre im Rahmen des größten europäischen Krimifestivals „Mord am Hellweg“ vergeben und ehrt einen Autor, in dessen Werk auf besondere Weise die Verantwortung für die Kriminalliteratur und ihre lebendige und zeitgemäße Weiterentwicklung zum Ausdruck kommt und dessen Werk für das Genre „Krimi/Thriller“ europäischen Rang und/oder eine bedeutende Rezeption im europäischen Rahmen oder darüber hinaus erreicht hat.

Zu seinem zehnjährigen Jubiläum als Thriller Autor im vergangenen Jahr – sein Debüt „Die Therapie“ erschien 2006 – hatten die Krimifans von „Mord am Hellweg“ Sebastian Fitzek ein tolles Geschenk bereitet, denn in letzter Instanz ist der Preis ein Publikumspreis: Die Mehrheit stimmte im Festivalzeitraum (15.09.-12.11.2016) für den deutschen Bestsellerautor ab und kürte ihn so zum neuen Preisträger des Europäischen Preises für Kriminalliteratur. Er setzte sich damit gegen die ebenfalls nominierten Autorinnen und Autoren Arnaldur Indriðason (Island), Jo Nesbø (Norwegen) und Ingrid Noll (Deutschland) durch.

Der Preis, der im Rahmen des „Mord am Hellweg“-Festivals seit 2008 ausgelobt wird, ging zuvor an die Schweden Henning Mankell (2008/09) und Håkan Nesser (2010/11), an die französische Autorin Fred Vargas (2012/13) und an den dänischen Autor Jussi Adler-Olsen (2014/15).

Sichtlich gerührt bedankte sich der frischgebackene Preisträger bei seinem Team und besonders den Leserinnen und Lesern in der Unnaer Stadthalle und sagte vor begeistertem Publikum: „Der Ripper Award ist für mich eine schöne und wichtige Anerkennung. Die Auszeichnung alleine reicht mir. Das Preisgeld spende ich deshalb zu gleichen Teilen an den Verband „Das frühgeborene Kind e.V.“ und den Deutschen Kinderverein. Ein Drittel gebe ich gerne zurück an das Festival, das mich schon unterstützt hat, als mich noch niemand kannte. Damit soll „Mord am Hellweg“ auch weiter Newcomern eine Chance geben.“

 

Der Preisträger

Sebastian Fitzek wurde 1971 in Berlin geboren, wo er mit seiner Familie lebt. Nach einem Hörfunk-Volontariat und einem Studium der Rechtswissenschaften, arbeitete der im Urheberrecht promovierte Jurist mehrere Jahre als Chefredakteur und Programmdirektor verschiedener Radiostationen. Gleich sein erster Psychothriller „Die Therapie“ (2006) eroberte die Taschenbuch-Bestsellerliste und wurde als bestes Debüt für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Mit den darauf folgenden Bestsellern „Das Amokspiel“ (2007), „Das Kind“ (2008), „Der Seelenbrecher“ (2008) und „Splitter“(2009) festigte er seinen Ruf als DER deutsche Star des Psychothrillers. In den Jahren darauf folgten weitere Thriller, die allesamt sehr erfolgreich waren, zuletzt „Das Paket“ (2016) und „AchtNacht“ (2017). Seine Bücher werden in über zwanzig Sprachen übersetzt. „Der Seelenbrecher“, „Die Therapie“ und „Passagier 23“ wurden Gegenstand mehrerer Theateradaptionen. 2018 kommt die Verfilmung von „Abgeschnitten“ mit Moritz Bleibtreu in der Hauptrolle in die Kinos, sowie im Fernsehen die RTL-Verfilmung von „Passagier23“ und „Das Joshua –Profil“. Für den achten „Mord am Hellweg“-Krimiband „Glaube.Liebe.Leichenschau“ (grafit 2016) hat Sebastian Fitzek exklusiv die Kurzgeschichte „UNNAtürlich“ geschrieben, die in Unna spielt. 

Weitere Informationen zum Autor und seinen Werken: www.sebastianfitzek.de
Ausführliche Informationen zum Festival und zur Auszeichnung unter www.mordamhellweg.de.

(Foto mit Genehmigung von „Lichtinspektor Photographie – M.Janzik – 59269 Beckum“)

 

Kommentare (3)

  • Lichtinspektor

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    Zu den Fotoaufnahmen gibt es laut Pressemitteilung ein Fotocredit, wo steht dieser?

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    • Redaktion Rundblick-Unna.de

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      Wir haben Fotos wie Text von der Stadt Unna übernommen. Da offenbar Rechte reklamiert werden, die nicht von der Stadt mitgeteilt wurden, haben wir die Fotos entfernt.

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      • Lichtinspektor

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        In der Presseinformation der Stadt Unna ist ein Fotocredit hinterlegt, dann können die Bilder ohne weitere Probleme verwendet werden!

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