Rundblick-Unna » Gas mit Bremse verwechselt: Senior (83) pflügt Blumenbeet und prallt gegen Grohe-Forum – 15 000 € Schaden

Gas mit Bremse verwechselt: Senior (83) pflügt Blumenbeet und prallt gegen Grohe-Forum – 15 000 € Schaden

.. huch: Weil er bei seinem Automatikgetriebe offenbar Gas und Bremse verwechselt hatte, passierte einem 83jährigen Senior heute Mittag am Grohe-Forum Hemer ein folgenschweres Missgeschick.

Er parkte seinen Wagen auf der Parkfläche des Forums mit der Front zum Gebäude ein – und sauste dann geradeaus weiter, überfuhr ein ca. 1,5 Meter breites Blumenbeet, danach ein ca. 6 Meter breites gepflastertes Stück und krachte frontal gegen die Außenmauer des Grohe-Forums. Durch die Wucht des en starken Anstoß lösten Fahrer- und Beifahrerairbag aus.

Senior 2

Der 83-jährige Fahrer zog sich eine kleine Schnittverletzung zu. Seine 74-jährige Beifahrerin wurde ebenfalls leicht verletzt. Der Audi A6 wurde bei diesem Verkehrsunfall nicht unerheblich beschädigt und abgeschleppt.

Gesamtbilanz: Zwei leicht verletzte Senioren, 15.000,– Euro Sachschaden.

Kommentare (9)

  • Sylvia Klein via Facebook

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    Ehrlich gesagt muss man mit 83 noch Auto fahren!

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    • Helmut Brune

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      Na ja, Manche sind mit 83 noch topfit und Manche eben nicht, also kann man das nicht generalisieren. Ich befürworte jedoch, daß z.B. Menschen ab dem siebzigsten Lebensjahr alle zwei Jahre einen Test ablegen um ihre Fahrtüchtigkeit unter Beweis zu stellen.

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    • Svense Kennze via Facebook

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      In diesem geschilderten Fall vermutlich nicht. Aber warum sollte man es nicht wenn es noch geht? Was sollte man mit 83 denn noch so machen nach ihrer Meinung?

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  • Helmut Brune via Facebook

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    Au weia, ich fahre auch Automatik. So etwas ist mir noch nie passiert.

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  • Sylvia Klein via Facebook

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    Ich bin dafür wenn man in ein gewissem Alter sein Führerschein freiwillig ab gibt,Bus und Bahn kostenlos fahren darf!

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  • Björn Merkord via Facebook

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    Das passiert immer öfter und deshalb wird auch mit Hochdruck an Assistenzsystemen und Roboterautos gewerkelt, die es den Alten leicht machen sollen, möglichst lang zu fahren. Hinzu kommt, dass die aktuelle Rentnergeneration die wohlhabendste ist, die es je gab.
    Die unbeliebten Maßnahmen, wie Führerschein auf Zeit oder regelmäßige obligatorische Gesundheitschecks, lassen sich gegen die politische Mehrheit der Alten nicht durchsetzen.
    Wir werden als Gesellschaft wohl mit den Kosten dieser Unfälle leben müssen.

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  • Svense Kennze via Facebook

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    Mein Vater ist 79 und fährt noch sehr gut und umsichtig Auto. Allein Nachts wird es schwieriger für ihn. Wir haben das besprochen und er selbst meidet Nachtfahrten, vor allem dort wo er sich nicht auskennt. Ich finde ihn da sehr verantwortungsbewusst. Die Mobilität ist für meine Eltern aber sehr wichtig und lässt für sie nicht das Gefühl aufkommen „abgekoppelt“ zu sein. Die Anbindung an den ÖPNV ist bei uns schlecht, da bliebe als Alternative nur das teure Taxi. Ich denke generelle Fahrverbote aufgrund des Alters wären falsch. Verantwortliches Hinschauen durch die jüngere Generation finde ich gut und ab einem bestimmten Alter Überprüfungen. Man darf aber auch nicht verkennen, das dem gegenüber auch grade die jungen Fahrer viele Unfälle verursachen. Über „die Alten“, die wir selbst ja auch einmal sein werden, sprechen Teile unserer Gesellschaft eh komisch. Teilweise mag der Eindruck aufkommen man nehme sie nicht ernst. In der Rehabilitation hab ich bei den Übungen den Eindruck gehabt ich wäre im Kindergarten. Manchmal schwingt sogar Neid und Ablehnung mit. Ich finde das etwas traurig, sind es doch nicht selten unsere Eltern und Großeltern, die ihre Lebensleistung auch zu unserem Wohl erbracht haben und dafür auch Respekt verdienen.

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