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FWG trennt sich per SMS und bindet sich an FLU

Die Stadt Unna ist um eine neue Fraktion reicher: Wie am Donnerstag bekannt wurde, haben sich die Mitglieder der Freien Wählergemeinschaft (FWG) und der Freien Liste Unna (FLU) entschlossen, gemeinsam in das neue Jahr zu gehen.

Im kommenden Jahr will die neu geschaffene Fraktion dann als „Freie Wähler“ bei der Kommunalwahl auftreten. Ziel der Freien Wähler sei es, den Wählern in Unna eine Alternative zu bieten.

Trennung per SMS: Jörg Hißnauer verlässt Bündnis mit FDP

Die Freie Wählergemeinschaft im Rat der Stadt Unna besteht seit der  Kommunalwahl 2009 aus Jörg Hißnauer.  Einen Monat nach seiner Berufung in den Rat bildeten FDP und der Freie Wähler eine Fraktion. Dieses Bündnis ist jüngst zerbrochen – wie die FDP Unna auf ihrer Homepage schreibt übrigens ohne persönlichen Kontakt: Die Freien Wähler hätten die Fraktionsgemeinschaft per SMS und über die Presse beendet

Der Grund für die Trennung sei der Schuldenerlass für die Lindenbrauerei gewesen: Die FWG wollte eine Sondersitzung des Rates, die FDP ein Gespräch mit Kämmerer Karl-Gustav Mölle. „Der Kämmerer hat sich ja nicht falsch verhalten, und es ist eine Sache des Stils erst einmal mit ihm selbst darüber zu reden“, sagt Fraktionschef Martin Bick.

FDP Unna vermutet Wahltaktik

Für Fraktionschef Martin Bick liegt die Wahrheit woanders: Der Liberale vermutet eine Wahltaktik hinter der plötzlichen Trennung. Die Fraktion bleibt übrigens bestehen, für die FDP sitzen Martin Bick, Günter Schmidt und Andreas Tracz im Rat.

Die Freie Liste Unna ist eine junge Fraktion im Rat: Vier Mitglieder verließen im April 2013 die CDU, um die FLU zu gründen. Zur Fraktion gehören: Klaus Göldner, Franz-Josef Klems, Michael Schwering und Martin Volkmer.

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