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Für immer mehr Flüchtlinge gibt´s ab Januar mehr Geld

300 Flüchtlinge in den früheren Polizeigebäuden in Südkamen, 800 in der ehemaligen (und wieder faktischen) Landesstelle Massen. Damit die Städte mit den Kosten nicht alleine stehen, stellen ihnen Land und Bund für kommendes Jahr 108 Mio. Euro als Direkthilfe zur Verfügung. Mit weiteren 37 Mio. finanziert das Land u. a. eine zusätzliche Erstaufnahmeeinrichtung, zusätzliche Lehrer an den Schulen und die Ausweitung der sozialen Betreuung in den Landeseinrichtungen. Zu diesen gehört auch die frühere Landesstelle Massen.

Die 108 Millionen zahlen Bund und Land NRW jeweils zur Hälfte. Das Geld des Landes fließt in zusätzliche Plätze in der Offenen Ganztagsbetreuung, weiteres Personal in den Kitas und einen Härtefallfonds für Gesundheitskosten.

Soviel Geld gibt´s für jede Stadt und Gemeinde:

Unna: 310.213 €;

Bergkamen: 246.418 €;

Bönen: 97.820 €;

Fröndenberg: 116.094 €;

Holzwickede: 87.354 €;

Kamen: 220.903 €;

Lünen: 427.889 €;

Schwerte: 239.805 €;

Selm: 140.782 €;

Werne: 164.052 €.

 

Kommentare (1)

  • Anette Kaufmann

    |

    Mit Geld allein läβt sich kein Flüchtlingsproblem lösen, und Integration, wie sie die Grünen fordern, gelingt nicht durch die Kasernierung der Flüchtlinge am Rande einer Stadt, sondern offenbart die Ängste der Politiker und deren Unfähigkeit, der Situation dieser Menschen entsprechende Konzepte zu entwickeln, die darüber hinaus auch für die Bevôlkerung annehmbar sind!

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