Rundblick-Unna » Für Frömerns fixes Internet tickt die Uhr: Bis Ende Januar müssen noch 34 % unterschreiben

Für Frömerns fixes Internet tickt die Uhr: Bis Ende Januar müssen noch 34 % unterschreiben

Direkt hinter Unna-Kessebüren beginnt kommunikationstechnisch die Steinzeit. Das wollen die Bewohner von Fröndenberg-Frömern nun endlich ändern.

Schnelles, zeitgemäßes Internet: Ostbüren hat es geschafft, die Hohenheide hat es hinbekommen, und nun machen also auch die Frömerner Dampf. Moderne Internetversorgung kann ohne Weiteres auch im südlichsten Fröndenberger Dorf möglich werden – sofern 40 Prozent der Haushalte einen Vertrag mit dem Anbieter Muenet abschließen, und zwar schon bis zum 31. Januar.

Das ist nicht mehr sehr lange. Deshalb werben die Verfechter des Breitbandausbaus jetzt auf ihrer Homepage und einer eigenen Facebookseite eindringlich um die benötigten Vertragsabschlüsse. Die Trasse ist bereits vorbereitet (Rundblick berichtete), sie zieht sich vom Schelk bis an die Stadtgrenze Unna. Direkt hinter dieser Grenze in Kessebüren beginnt die kommunikative Neuzeit, dort haben die Stadtwerke Unna bereits vor einigen Jahren Glasfaserkabel verlegt. Nun eben will Frömern endlich auch.

Statt Unnas Stadtwerker ist in Fröndenberg der Anbieter Muenet im Boot. „Die Firma bietet uns mit Unterstützung der Stadt Fröndenberg eine einmalige Chance“, schwört Peter Quade, Anwohner des Mühlenwegs, seine Mitdorfbewohner auf der Homepage auf reges Mitmachen ein. „Gelingt es bis zum 31. 1. 2015, einen Anteil von 40% der Haushalte in Frömern für das Projekt zu begeistern, kann der Breitbandausbau noch in der ersten Jahreshälfte 2015 gelingen.“

Die derzeitigen Hausanschlüsse werden weiterverwendet, informiert Quade auf der von ihm verantworteten Homepage. Zunächst mit einer Richtfunkstrecke, etwas später dann per Glasfaser werde das schnelle Internet näher ans Dorf herangeholt. Durch die VDSL2-Vectoring Technologie würden Datenübertragungsraten von bis zu 75 MBit/s erreicht.

40 Prozent sind zu erreichen – 6 Prozent waren bis Samstagmittag geschafft. Fehlen noch 34 Prozent. Auf ihrer Facebookseite warnt die Gruppe daher eindringlich vor allzu großer Sorglosigkeit: „Achtung, die 40 Prozent sind kein Selbstläufer“, mahnt sie die Zauderer. „Wir benötigen einige Hundert Vorverträge, um die Zahl zu knacken. ,Erstmal gucken, was die anderen machen´ – das bringt’s leider nicht, wir können es nur gemeinsam schaffen.“

Sollte die Aktion scheitern, sind bis dahin geschlossene Verträge nichtig und haben keine Auswirkungen. Allerdings leider dann auch keine positiven.

Alle Infos gibt´s auf http://breitband.froemern.de/ sowie auf der Facebookseite https://www.facebook.com/breitbrand.froemern.

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