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Für 25 Cent Leben riskiert: Flaschensammler springt vor Zug

Für 25 Cent hat am Freitagabend ein 49-jähriger Flaschensammler im Dortmunder Hauptbahnhof sein Leben riskiert. Er sprang vor einem stehenden Zug, der bereits das Ausfahrtsignal erhalten hatte, in die Gleisanlagen, um eine PET-Flasche (25 Cent Pfand) zu „bergen“.

Dass sich auf dem Gegengleis bereits ein Zug in Bewegung gesetzt hatte, interessierte den Mann nach Zeugenaussagen wenig. Ein Bahnmitarbeiter fordert den Tollkühnen daraufhin sofort energisch auf, die Gleise zu verlassen.

Bundespolizisten stellten den Mann zur Rede und klärten ihn über sein lebensgefährliches Verhalten auf. Da er überhaupt nicht einsichtig war, wurde gegen ihn 25 Euro Bußgeld verhängt.

In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei auf die Lebensgefahr solcher Handlungen hin. Zu einem ähnlichen Vorfall kam es zuletzt am Haltpunkt Dortmund-Möllerbrücke. Dort durchquerte ein Mann mit Kopfhörern die Gleisanlagen.

Kommentare (19)

  • Lisa Hauptmann via Facebook

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    Zeigt das nicht eigentlich nur, wie verzweifelt er sein muss? ☹️

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  • El Latino via Facebook

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    Enis Dibrani Bayram Ridvan Dibrani

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  • Christopher Harwig via Facebook

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    Tja für das Bußgeld kann er dann lange Pfandflaschen sammeln gehen.

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  • Helmut Brune

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    Da muß er aber noch fleißig weitersammeln.

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  • Hans Schwunk via Facebook

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    Schlimm genug das man überhaupt Flaschen sammeln muss armes Deutschland

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    • Stefanus Maxus via Facebook

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      Das sieht man täglich, oft ältere Leute. Für allen Scheiss ist in der BRD Geld da, nur für die wirklich Bedürftigen nicht.

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  • Tracy Bo via Facebook

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    Ich schreibe eigentlich selten Kommentare unter Artikeln doch unter diesen Beitrag muss ich schon fast einen schreiben.
    Glückwunsch an die Polizei; ihr seid echte Helden.
    Nicht nur, dass ihr das Bußgeld, wenn der Obdachlose clever genug ist, nie sehen werdet, sondern auch weil ihr dieses Bußgeld gegeben habt. Die Situation hat sich für diesen Mann, der bereit war für 0.25 € sein Leben zu lassen, durch eure Aktion nur verschlimmert. Wenn er ernsthaft vor hat das zu bezahlen, wo von ich ihm abraten würde, wird er doch nur noch verzweifelter sein und noch riskantere Aktionen wagen um an das Geld zu kommen. Anstatt das die Menschen in Blau einfach einmal weiterdenken als ihre Vorschriften es ermöglichen, hätten sie erkennen können und auch müssen, dass sie so eher die Gefahr der Wiederholung gesteigert haben. Fortschrittlich wäre es gewesen, wenn sie dem Obdachlosen Wege und Mittel aufgezeigt hätten wie er es schafft zu überlebt ohne sein Leben zu riskieren.
    Aber unsere Polizei, zumindest der überwiegende Teil, ist wohl nicht fähig oder will dazu nicht fähig sein so zu denken.

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  • Nicole Multhaupt via Facebook

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    Na da wurden aus seine 25 cent die er aufgehoben hatte,25 Euro,aber für ihn minus

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  • Christiane Kramer via Facebook

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    Hier hätte die Polizei wirklich mal Herz vor Recht gehen lassen können. Eine kostenlose Belehrung an den armen Mann hätte es auch getan. Wie viele Straftäter muss die Polizei wieder straffrei laufen lassen…. Hätte die Polizei hier lieber nen 5,-€ Schein anstatt ein Bußgeld gegeben, würden wir sie jetzt als Helden loben können.

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  • Burkhard

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    Ich muss jetzt mal eine Lanze für die Polizei brechen. Die Beamten haben ihn ja zunächst mal über sein Fehlverhalten aufgeklärt und nachdem er uneinsichtig war, blieb gar nichts anderes übrig als ein Verwarnungsgeld auszusprechen. So zumindest der Bericht.
    Und wenn man immer seinem Bauchgefühl folgen würde, wäre der Willkür Tor und Tür geöffnet. Die Polizisten sind Vollzugsbeamte, die bestehende Gesetze und Verordnungen vor Ort durchsetzten müssen. Alles andere wäre Anarchie.

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