Rundblick-Unna » „Fremdschämen für unser Dorf“? Verärgertes Nach-Horrido aus Hemmerde

„Fremdschämen für unser Dorf“? Verärgertes Nach-Horrido aus Hemmerde

Horrido mit Nachhall. Auf ein tolles Schützenfestwochenende folgt nach dem Fest eine kritische Nachschau auf Facebook. Das Verhältnis zu Ordnung und Sauberkeit, kritisiert dort ein Gruppenmitglied, lasse doch sichtlich zu wünschen übrig.

Auf dem nächsten Dorfabend, so empfiehlt der Schreiber sarkastisch, sollten 15 Minuten für drei (zusätzliche) Programmpunkte eingeplant werden:

„1. Mein gestörtes Verhältnis zum Abfalleimer!
2. In drei Schritten vom Leergut zum neuen Bier!
3. Fremdschämen für unser Dorf!“

Der Straßenzustand im Hellweg, auf dem Ufer und der Dorfstraße nach dem Fest sei untragbar, selbst im Feld Richtung Westhemmerde finde man Überreste vom Fest.

Diesen kritischen Appell aus UNserem östlichen Dorf geben wir hier einmal als Ansporn für mehr Müll-Disziplin wieder – mit Blick auf die vielen sommerlichen Freiluftfeste, die noch folgen.

Kommentare (3)

  • Christel

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    ….. um sich dann anschließend wieder über mangelnde städtische Reinigung zu beschweren ?!?

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    • Redaktion Rundblick-Unna.de

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      ? Worum geht es gerade, Christel? Hier geht es um einen Appell, dass sich jeder bitte selbst um seinen Abfall kümmert. Im Bericht, auf den du offenbar anspielst, hat eine Leserin zuwuchernde Radwege und Schlaglöcher auf Radwegen angemerkt. Oder worauf spielst du an?

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  • Helmut Brune

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    Ich finde, daß es da ein Zusammenspiel geben muß zwischen der Disziplin der Feiernden und der Organisation des Festes. Die Organisation muß dafür sorgen, daß genügend Abfallbehälter zur Verfügung stehen, die auch Gut zu erkennen sind und die Gäste müssen die Disziplin aufbringen, auch mal ein paar Schritte zu gehen wenn man seinen Abfall loswerden will. Mir gefällt in dieser Hinsicht das System mit den Pfandbechern in Unna besonders Gut.

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