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Fragebögen für Schüler

In wenigen Tagen machen die „I-Männchen“ erstmals Ferien – und bekommen Gelegenheit zu sagen, wie sie die ersten Schulwochen bislang fanden. Das Regionale Bildungsnetzwerk des Kreises unter Federführung des Regionalen Bildungsbüros hat dafür Fragebögen entwickelt, die die Schulanfänger mit ihren Eltern beantworten sollen.

Die Klassenlehrer teilen die Fragebögen in den nächsten Tagen an ihre Schülerinnen und Schüler aus und nehmen die beantworteten Bögen auch wieder entgegen. Gesammelt werden sie dann von den Schulen an das Regionale Bildungsbüro zur Auswertung geschickt.

<h2>Übergang Kindergarten-Schule soll fließend sein</h2>

„Seit etwa vier Jahren arbeiten wir daran, den Übergang von der Kita in die Schule fließender zu gestalten“, erläutert Maren Lethaus, Leiterin des Bildungsbüros, und weiß: „Lehrerinnen und Lehrer haben manchmal zu wenige Informationen über ihre neuen Schüler.“ Das mache es schwer, jedes Kind genau dort abzuholen, wo es gerade stehe.

„Wir möchten, dass begonnene Förderungen in der Kindertagesstätte nahtlos in der Schule weitergeführt werden oder die Stärken eines Kindes dort weiter gestärkt werden. Dies gelingt jedoch nur durch die richtigen Informationen“, ergänzt Sabine Fischer, pädagogische Mitarbeiterin im Regionalen Bildungsbüro.

Die Lehrerinnen und Lehrer sollen diese Informationen in möglichst übersichtlicher Form erhalten. Deshalb wurde ein kreisweit einheitliches „Übergangsprotokoll“ entwickelt. In zwei Probeläufen wurde es bereits getestet. „In dem Protokoll tragen die Erzieherinnen und Erzieher der Kitas ihre Beobachtungen zu jedem Kind in zehn verschiedenen Bereichen wie etwa Bewegung, Sprache und Kommunikation oder mathematische Bildung ein“, nennt Sabine Fischer bei Beispiel.

„Dass Schulleitungen in die Kitas gehen, um die Vorschulkinder kennen zu lernen, ist gut und wichtig. Das Übergangsprotokoll schafft nun insbesondere für die übernehmenden Lehrerinnen und Lehrer optimale Voraussetzungen für die individuelle Arbeit mit dem Kind, da jetzt wichtige Informationen direkt bei ihnen ankommen“, so Sabine Fischer.

Das Regionale Bildungsbüro möchte nun wissen, wie viele Kitas mit dem „Ü1-Protokoll“ (Protokoll für den Übergang von der Kita in die Schule) für das Schuljahr 2013/2014 gearbeitet haben, ob alle wichtigen Informationen mit dem Protokoll erfasst werden und der Übergang damit optimiert werden konnte. Neben den ErzieherInnen werden auch die Lehrerinnen und Lehrer der Schulanfänger per Fragebogen gefragt – und natürlich die Kinder – denn die müssen es ja schließlich am besten wissen.

Nähere Informationen zum Übergangsprotokoll finden sich auf der Homepage des Regionalen Bildungsnetzwerkes im Kreis Unna

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