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Flammen schlugen aus Fenster – Wehr Menden rettet Kaninchen aus Nachbarwohnung

Wie rührend. Tierischer Einsatz, eher unfreiwillig, gestern Nachmittag für die Feuerwehr Menden: Sie rettete ein puscheliges Kaninchen.

Anlass dafür, dass die Wehr in Aktion trat, waren gleich zwei Wohnungsbrand-Alarme im Abstand von 6 Minuten: Noch auf dem Weg zum ersten Einsatz (Küchenbrand an der Siebengebirgsstraße) wurde ein Löschfahrzeug des Löschzuges Mitte zu einem zweiten Brand in der Pater-Kolbe-Straße gerufen. Dort war Essen auf dem Herd verkohlt, ein Trupp unter Atemschutz musste die Wohnungstür aufbrechen und lüftete danach das gesamte Gebäude.

Dramatischer gestaltete sich der zuerst gemeldete Küchenbrand: Als der erste Löschzug eintraf, schlugen die Flammen bereits aus dem Fenster. Sie drohten auf die umliegenden Wohnungen überzugreifen. Zwei Trupps waren unter schwerem Atemschutz im Gebäude, löschten die Küche und untersuchten die übrigen Wohnungen im Haus: Und da fand der Angriffstrupp ein Kaninchen in einer der Nachbarwohnungen und rettete den Mümmelmann liebevoll ins Freie.

Die Brandwohnung ist derzeit nicht bewohnbar.

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