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Feuerwerksrakete am Bahnhof DO gezündet: Opfer erleidet Verbrennungen – Böller Polizei vor Füße geworfen

Eine aus einer Gruppe heraus gezündete Feuerwerksrakete hat am frühen Silvesterabend am Dortmunder Hauptbahnhof einen 32jährigen Mann getroffen und ihm Verbrennungen zugefügt. Er musste in eine Klinik eingeliefert werden.

Der Dortmunder stand gegen 17:30 Uhr mit weiteren Personen unter dem Bahnhofsvordach, als ein Unbekannter in einer anderen Gruppe vor dem Haupteingang einen Böller zündete. Der traf den 32-Jährigen am Hinterkopf traf.

Nach erster Diagnose des Rettungsdienstes erlitt das Opfer Verbrennungen 1. Grades am Hinterkopf und an der Hand. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein.

Laut Zeugen soll der Mann, der die Rakete zündete, im mittleren Alter sein. Beschreibung:

– circa 170-180 cm – Südländer – dunkle, kurz geschnittene Haare – dunkler Bart – dunkle Kapuzenstrickjacke

Gegen 19:00 Uhr bekam ein Bundespolizist auf dem Bahnhofsvorplatz einen Knaller direkt vor die Füße geworfen: Ein 18-jähriger Syrer aus Marl zündete einen „China Böller“ und schmiss ihn im Vorbeigehen vor die Füße der Einsatzkräfte. Dort detonierte die Pyrotechnik. Sofort wurde der 18-Jährige zur Durchsuchung in die nahegelegene Wache gebracht. Dort wurden 24 weitere Feuerwerkskörper bei ihm sichergestellt.

In einer ersten Vernehmung erklärte der 18-Jährige:“ Das war nur Spaß.“

Einn Ermittlungsverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung wurde eingeleitet. Ohne seine „Knaller“ konnte der Flüchtling die Wache wieder verlassen.

An Dreistheit kaum zu überbieten ist für die Bundespolizei auch das Verhalten eines 23-Jährigen aus Castrop-Rauxel, der am Neujahrsmorgen eine Rauchbombe zündete und sie zwei Bundespolizisten direkt vor die Füße warf. Nach kurzer Flucht wurde er in der Nordstadt vorläufig festgenommen. Der junge Mann  zündete die verbotene polnische Rauchbombe mitten im Personentunnel und warf sie zwei Bundespolizisten vor die Füße. Die starke Rauchentwicklung im Personentunnel behinderte kurzzeitig die komplette Sicht.  Gegen den 23-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet.

Kommentare (1)

  • Helmut Brune

    |

    Gefährliche Hirnlose.

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