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FDP lehnt als einzige schon jetzt jegliche Zuschusserhöhung für Lindenbrauerei ab

Als einzige der sechs Ratsfaktionen lehnt die FDP (zwei Ratsmandate) schon vor jeder weiteren Diskussion über die Lindenbrauerei jeglichen höheren Zuschuss ab. Und dies mit sehr entschiedenem Tenor.

Wir bleiben bei unserer bisherigen Position“, teilte Fraktionschef Martin Bick kurz und unmissverständlich auf Rundblick-Anfrage mit. Die bisherige Position der Liberalen sah buchstäblich keinen Cent mehr  als bisher vor.

Martin Bick FDP

FDP-Fraktionschef Martin Bick.

Mit 199 000 Euro jährlich müsse das Kultur- und Kommunikationszentrum weiterhin auskommen, so die Position der Liberalen. Zumal der Haushaltplanentwurf glasklare Aussagen zu Zuschüssen generell getroffen habe: Keine Erhöhung – für nichts und niemanden. Diese Aussage gedachte (und gedenkt) die FDP wörtlich zu interpretieren.

Deshalb stimmte sie als einzige Fraktion auch nicht für den Vorschlag der SPD, über die Zuschussfrage erst nach Vorlage des Wirtschaftsplans durch die Lindenbrauerei zu entscheiden. Dieser Finanzplan liegt jetzt vor (wir berichteten) – das Kulturzentrum benötigt demnach bis zu 70 000 Euro zusätzlich im Jahr, um überleben zu können.

Da abschließend darüber erst der Kulturausschuss Mitte Februar entscheidet, wurde die Summe vorsorglich in den Haushalt 2015 eingestellt. Auch das machte die FDP nicht mit. Doch konkrete Alternativvorschläge, wie die Kulturarbeit im historischen Industriegebäude trotzdem zu retten wäre, kamen bisher auch nicht von den Liberalen.

 

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