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Fan-Randale drohten: 230 Ultras provozierten bei BVB-Drittligaspiel gegen Rostock

Insgesamt 230 „Ultras“ – gewaltbereite Anhänger verschiedener Dortmunder Ultragruppierungen – haben die heutige Drittliga-Begegnung Borussia Dortmund II gegen Hansa Rostock massiv gestört und ein Polizeiaufgebot notwendig gemacht. Das Abstiegsduell musste wegen drohender „Fan“-Randale mehr als anderthalb Stunden verspätet angepfiffen, das Stadion durch die Polizei abgesperrt werden.

Wie die Dortmunder Polizei soeben berichtet, begaben sich die Ultra-Gruppen „Desperados“, „The Unity“ sowie „Junge Borussen“  aus Anlass der Spielbegegnung mit einigen Hundert Anhängern zum Stadion Rote Erde. „Bei Stadionöffnung kam es zu einem unkontrollierten Zugang“, schildert die Polizei. Ordner wurden rücksichtlos zur Seite gedrückt. Insgesamt gelangten hierdurch ca. 230 Personen unkontrolliert ins Stadion.

Ca.  60 bis 80 teilweise vermummte Ultras begaben sich sodann zum Gastfanbereich und provozierten die Rostocker Anhänger – glücklicherweise waren bis zu diesem Zeitpunkt erst wenige Gastfans im Stadion. Im Weiteren liefen die Dortmunder Ultras über das Spielfeld in den Heimfanbereich der Sitzplatztribüne.

Die Polizei konnte die brenzlige Situation entschärfen: Sie nahm die Personalien sämtlicher Ultras auf – was bei 230 Personen natürlich dauerte. Deshalb pfiff der Schiedsrichter die Partei verspätet erst um  15.30 Uhr an. Strafverfahren gegen die Ultra-Anhänger werden eingeleitet. Der BVB verhängte für die kontr0llierten Personen für diesen Sonntag ein Hausverbot.

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