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Falscher Wasserwerker stiehlt gutgläubiger Seniorin erhebliche Menge Bargeld

Ein falscher Wasserwerker treibt sein Unwesen – er gehört zu jenen Betrügern, die skrupellos die Gutgläubigkeit vornehmlich älterer Menschen ausnutzen. In Lünen schummelte sich der angebliche Mann vom Wasserwerk gestern Nachmittag in die Wohnung einer 86Jährigen – als er wieder fort war, stellte die alte Dame entsetzt fest, dass ihr eine größere Menge Bargeld fehlte.

Wie die Seniorin gegenüber der Polizei berichtete, war der Mann, der da zur Kaffeezeit an der Tür klingelte, ausgesprochen höflich. Er gab sich als  Wasserwerker aus. In der Wohnung bat er die alte Dame, mehrere Wasserhähne zeitweise zu öffnen. Dabei behielt sie den unangemeldeten Besucher aber immer im Blickfeld.

Nicht aber mehr, als der „Wasserwerker“ in den Keller hinunterstieg – und nicht wieder zurückkehrte. Als die 86Jährige, misstrauisch geworden, ihm folgte, um nachzusehen, was denn da los war, war der Mann verschwunden. Wie vom Erdboden verschluckt. Und kurze Zeit später bemerkte die Seniorin die Bescherung: Geld fehlte, und nicht zu knapp. Anscheinend hatte ein Komplize in der Zeit die Wohnräume durchsucht und das Bargeld erbeutet.

Den „falschen Wasserwerker“ beschreibt die Seniorin als circa 25-30 Jahre alt, 180-185- cm groß, dunkelblonde kurze Haare und von schlanker Figur. Bekleidet war er mit einer braunen Jacke. Da er auch in anderen Städten sein Unwesen treiben kann, hier die eindringliche Warnung davor, den Verdächtigen oder generell fremde Menschen in die Wohnung zu lassen.

„Tun Sie das nie!“, warnt die Polizei. „Holen sie sich Unterstützung bei ihren Nachbarn. Fragen sie dort nach, ob diesen etwas von einem angekündigten Besuch einer Behörde, oder eines Versorgungsunternehmen bekannt ist! Rufen sie im Zweifelsfall immer die Polizei – direkt unter der Notrufnummer 110!“

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