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Fahrscheinautomat in DO-Scharnhorst gesprengt – ein Mensch stirbt

Ein fatales Ende nahm heute gegen 2 Uhr früh (Dienstag) die Sprengung eines Fahrscheinautomaten am Bahnhof Dortmund-Scharnhorst. Ein Mensch kam ums Leben. Ob der Tote ein Täter oder ein Unbeteilgter war, konnte bis zum Morgen noch nicht verlässlich gesagt werden.

Der Automat explodierte um kurz nach 2 Uhr auf dem Bahnsteig des Regionalbahnhofs im Dortmunder Nordosten.

Wie der Lokalsender 91,2 berichtet, flog der Automat buchstäblich in seine Einzelteile auseinander. Ein Mann stand offenbar nah – zu nah – daneben, als der Automat explodierte. Er erlitt schwere Verletzungen. Nach vergeblichen Rettungsversuchen, die über eine Stunde dauerten, starb der noch Unbekannte auf dem Bahnsteig.

Die Ermittlungen der Kripo richten sich akut auf einen in der Nähe aufgefundenen weißen Transporter und möglicherweise mehrere Täter.

Der Zugverkehr zwischen Dortmund-Hauptbahnhof und Hamm wurde zunächst in beiden Richtungen eingestellt, Busse pendelten.

Festnahme – Mittäter oder Zeuge?

Aktuellsten Meldungen zufolge handelt es sich bei dem Mann, der bei der Detonation ums Leben kam, um einen 31-Jährigen – viel mehr ist noch nicht bekannt. Eine Obduktion wurde angeordnet, um die genaue Todesursache zu ermitteln: Er starb an schweren Kopfverletzungen, die er sich zuzog, als ihn Teile der Frontverkleidung des Automaten trafen.

Derweil wurde ein 26-jähriger Mann aus Dortmund festgenommen – er habe seinen Bekannten, den 31-Jährigen, nur zufällig getroffen, so der Dortmunder. Er beteuerte seine Unschuld und musste wieder entlassen werden. Ob er tatsächlich etwas mit der Automatensprengung zu tun hat, wird ermittelt.

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