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Fahrerwechsel bei voller Fahrt mit 120 Sachen

Ein bisschen weiter rundgeblickt, diesmal bis auf die Aachener Autobahn, wo die zwei Insassen eines Kleintransporters eine akrobatische Vorstellung darboten.

Auf der A4 in Richtung Köln fiel den Beamten der Bundespolizei am frühen Morgen des 1. Juni ein Fahrzeug auf, das mit 120 km/h auf der linken Spur fuhr – obwohl sich auf den anderen Spuren kein anderes Auto herumtrieb. Stichwort: Rechtsfahrgebot!

Die Polizisten machten den Fahrer mehrfach darauf aufmerksam – worauf dieser dann einfach die gesamte Autobahn nutzte und in Schlangenlinien gleich alle Fahrstreifen befuhr. Schließlich pendelte er sich auf der mittleren Spur ein. Die Beamten versuchten mehrmals, den Fahrer zum Anhalten zu bringen – und als er das tat, staunten sie nicht schlecht.

Die Insassen hatten offenbar während der Fahrt die Plätze gewechselt – der vorige Fahrer saß nun auf dem Beifahrersitz und lachte die Beamten, die ihn damit konfrontierten, dreist aus. Er verlangte einen Fotobeweis. Ob er überhaupt einen Führerschein besitzt, muss erst noch ermittelt werden.

Was die Beamten jedoch vor Ort ermitteln konnten, war ein Atemalkoholwert von 1,8 Promille: 5 Wodka und 3 oder 4 Bierchen gab der vermeintliche Fahrer zu. Eine Blutprobe wurde entnommen.

 

Kommentare (1)

  • Helmut Brune

    |

    Unglaublich!

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