Rundblick-Unna » Fahrer von schwarzem VW Touareg begeht Unfallflucht bei Altendorf: Vorsorglich 2 RTW plus Hubschrauber vor Ort

Fahrer von schwarzem VW Touareg begeht Unfallflucht bei Altendorf: Vorsorglich 2 RTW plus Hubschrauber vor Ort

Zwei Krankenwagen plus ein Rettungshubschrauber eilten am gestrigen Spätnachmittag in Richtung Altendorf aus: Auf dem Billmericher Weg hatte es einen heftigen Unfall gegeben. bei dem anfangs von zwei Verletzten ausgegangen wurde. Dies bestätigte sich zum Glück vor Ort nicht, doch die Polizei sucht jetzt nach einem schwarzen VW Touareg. Denn dessen Fahrer – oder Fahrerin – verursachte den Crash und beging anschließend Unfallflucht.

Der Unfallbeteiligte, ein 19Jähriger aus Schwerte, fuhr um 16.20 Uhr mit seinem Dacia Logan den Billmericher Weg zwischen Unna und Fröndenberg in Richtung Altendorf. Am Ende der langgezogenen Linkskurve kam ihm der besagte schwarze Touareg entgegen – und zwar auf der Fahrbahnmitte.

Der 19Jährige versuchte eilig auszuweichen, riss das Steuer herum, geriet dabei jedoch ins Schleudern – so heftig dass der Dacia auf die rechte Seite kippte und im Grünstreifen am Fahrbahnrand liegenblieb. Und der Fahrer / die Fahrerin des Touaregs? Setzte die Fahrt unbekümmert fort.

Da anfangs zwei möglicherweise verletzte Menschen gemeldet wurden, traf neben zwei Krankenwagen vorsorglich noch ein Rettungshubschrauber am Unfallort ein. Dieser konnte  glücklicherweise unverrichteter Dinge wieder wegfliegen.

Es entstand Sachschaden von mind. 6200 Euro. Wer kann Angaben zum schwarzen Touareg machen? Hinweise an die Polizei Unna unter 02303-9210.

Kommentare (7)

  • anke bobrowski

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    Auf der Strecke wird in letzter gefahren wie bescheuert! Wird zeit das es Sommer wird, dann werden die Vollgasidioten von den Erntemaschinen ausgebremst!

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  • Stefan Werner

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    Diese Sch… Möchtegern-Geländewagen und ihre meist völlig unfähigen Fahrer fahren häufig völlig unsicher in der Strassenmitte, als beruflicher Vielfahrer sehe ich das jeden Tag. Diese Art Fahrzeuge aber auch die Zeitgenossen, die solche Fahrzeuge meinen nötig zu haben, gehören dauerhaft aus dem Verkehr gezogen!

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    • Markus Antonius

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      Verbieten! Wegsperren! Der Unfall ist mindestens tragisch, bekannt ist aber bisher nur eine Version des Hergangs. Was wäre, wenn der Dacia auf der Fahrbahnmitte fuhr oder es gar keinen SUV gab, der ihm entgegen kam und hier nur ein Kontrollverlust kaschiert werden soll? Der Bericht enthält keine Hinweise zu unabhängigen Zeugen.
      Aber im Neidland Deutschland macht sich die Story einfach gut. Der Rundblick bietet, wie üblich, wenig Substanz und seine Leser legen, auch wie üblich, ein fragwürdiges Verhältnis zum Rechtsstaat an den Tag.

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      • Rundblick Unna via Facebook

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        Der Rundblick bietet, wie üblich, die sachliche Wiedergabe der bisherigen polizeilichen Erkenntnisse bzw. deren Weitergabe, verehrter Markus Antonius, da wir leider nicht die personellen Möglichkeiten haben, mit detektivischem Spürsinn alle Unfallbeteiligten aufzuspüren und sie nach ihrer jeweiligen Version zu befragen. Einen schönen Sonntag Ihnen.

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  • Stefan Werner

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    Nein, Herr Antoni, es gibt halt Leser die nicht ihre sauer erarbeiteten Steuern den meist als sog. Firmenwagen subventionierten „Gelände“wagen hinterherwerfen möchten. Im übrigen geht es da andernorts deutlich härter zur Sache: In den USA zünden Umweltaktivisten reihenweise diese Karren an, in Russland sind das Gruppierungen, die generell den Fahrern solcher und andererr „Premium“fahrzeuge Ausbeutertum,Korruotion und Kriminalität vorwerfen. Hier können sie ja mal nach dem Verhältnis zur Rechtsstaaatlichkeit fragen: Und nicht zu guter Letzt, wer ein solches Fahrzeug kauft, rechtfertigt sich oft mit den Sicherheitsaspekt. Im Prinzip nehmen solche Leute aber billigend unnötig schwere Verletzungen oder gar den Tod potentieller Unfallgegner in Kauf, und das oft nur, um ihr oft mickriges Ego oder Körpergrösse mit einem soclchen Panzer aufzuwerten. Da wäre MPU und Lappen weg doch wohl gerechtfertigt! So wie bei Alkohol oder Drogenfahrern auch!

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  • Markus Antonius

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    Das Aufspüren der Beteiligten ist auch nicht, was Sie leisten sollen. Ein kleiner Hinweis, dass es sich um eine durch Zeugen bestätige oder eben unbestätigte Darstellung handelt, wäre im Rahmen ihrer Möglichkeiten sicherlich nicht nur machbar , sondern im Rahmen der journalistischen Sorgfaltspflicht auch geboten.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Sehr geehrter Herr Antonius: Da bisher nur der Daciafahrer ausgesagt hat, da der behauptete Unfallgegner flüchtig ist, ergibt sich daraus die zwingend logische Schlussfolgerung, dass die Polizei ihren Bericht nur auf die Aussagen des Daciafahrers und die polizeilichen Schlussfolgerungen daraus berufen KANN. Alles andere wäre sinnfrei. Wir können aber gern noch in journalistischer Sorgfaltspflicht den Satz hinzufügen: „Weitere Aussagen gibt es bisher nicht, weil es bisher den behaupteten Unfallgegner nicht gibt.“ Schönen Tag.

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