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Evakuierung aufgehoben: Prünte-Nachbarn dürfen ins Haus zurück

Ein kurzes aktuelles und sehr erfreuliches Update: Die  Evakuierung des Prünte-Nachbarhauses ist zunächst aufhoben.Wie wir soeben erfuhren, erlaubt die Stadt den Bewohnern seit heute Mittag die Rückkehr in ihre Wohnungen. Auch die drei Geschäfte – der City-Frisör, das Mobiltelefongeschäft und Ovator Tierbdarf – sind wieder freigegeben. Die Inhaber dürfen in in ihre Läden zurückkehren und können ab Montag  – wie zu hoffen ist, dauerhaft – ihren normalen Betrieb wieder aufnehmen.

Peter Sombold von Ovator hatte bereits gestern Abend hoffungsvolle Signale aus dem Bauamt bekommen, dass die Standsicherheit des Gebäudes neben der Prünte-Baustellenbrache wieder gewährleistet werden könnte und Samstagmittag mit einer Aufhebung der Evakuierung zu rechnen sei. Das ist jetzt so auch geschehen. Außer der Reihe stellte die Stadt die Mitteilung gestern auch auf ihre Homepage. Danach konnten die Stabilisierungsarbeiten bis gestern Nachmittag erfolgreich abgeschlossen werden. Die Mitarbeiter des städtischen Bauordnungsamtes gaben den Zugang zum Gebäude Bahnhofstraße 30 deshalb wieder für alle Bewohner frei. Der Leiter der Unnaer Bauordnung, Klaus Engel, kündigt auf der Homepage der Stadt an: „Wir werden jetzt sofort die betroffenen Bewohner und Geschäftsinhaber informieren.“

Die Entdeckung großflächiger Hohlräume in bis zu 12 Metern Tiefe unter der Baustelle hatte am Mittwochabend die sofortige Räumung des Wohn- und Geschäftskomplexes erforderlich gemacht. Die Stadt sah sich kurzfristig nicht mehr in der Lage, für die Sicherheit der Mieter und Ladenbetreiber zu garantieren. Das Haus befindet sich im Privatbesitz, die Eigentümerin lebt in Düsseldorf-Ratingen.

Direkt nach der Totalräumung am Mittwochabend hatte es im Übrigen keinen Baustopp gegeben, sondern die Stadt gab bekannt, dass die Gründungsarbeiten unverändert fortgesetzt würden.

Prünte Baustelle Bahnhofstr (3)

 

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