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Ev. Kirche Lünen und DO fordert Verbot von Partei „Die Rechte“

Die evangelische Kirche in Lünen und Dortmund drängt auf ein Verbot der Partei „Die Rechte“. Am Wochenende auf dem Kreiskirchentag wurde ein entsprechender Beschluss gefasst – einstimmig von allen 197 Abgesandten der evangelischen Gemeinden in Lünen, Selm und Dortmund.

Die Forderung der Kirche:  NRW-Innenminister Jäger soll die Prüfung eines Verbotes rasch  zeitnah abschließen und dann zügig ein Verbotsverfahren einleiten. Denn:  Mitglieder der Rechten bedrohten immer wieder Menschen mit Gewalt und versuchten, sie einzuschüchtern.

Die beiden Kreis Unna-Städte Lünen und Selm gehören zum Kirchenkreis Dortmund; er ist mit 200.000 Mitgliedern der größte evangelische Kirchenkreis in Westfalen, seine Stimme hat also Gewicht. Der Kirchenkreis Unna trifft sich am Mittwoch, 17. Juni, zur Sommersynode in Kamen –  diesmal nur eintägig (sonst zwei Tage), da die Leitungsstelle nach dem Weggang von Superintendentin Annette Muhr-Nelson noch vakant ist.

Die Partei „DIE RECHTE“ ist laut Wikipedia eine rechtsextrem Kleinpartei.  Sie wurde am 27. Mai 2012 gegründet, hauptsächlich von ehemaligen Mitglieder der inzwischen aufgelösten rechtsextremen Deutschen Volksunion (DVU), die im Mai 2012 mit der NPD fusioniert hatte.Die Partei sieht sich als Alternative zu bestehenden rechtsextremen Parteien in Deutschland und gibt an, „weniger radikal als die NPD“, aber „radikaler als die Republikaner und die Pro-Bewegung zu sein.

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