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Ideen für Europa: Binnenmarkt

Einen Monat lang findet eine Online-Debatte über Beschäftigung, Banken, soziale Rechte und den elektronischen Handel statt. Darauf weist das EUROPE DIRECT-Informationszentrum des Kreises Unna hin.

Die Online-Debatte wird von der Europäischen Union veranstaltet. Sie startete am Montag, 23. September und läuft bis zum 23. Oktober. Bürger, Organisationen und Politiker sind eingeladen, ihre Meinung zur Zukunft des Binnenmarkts zu äußern. Der Monat des Binnenmarkts findet online in 24 Sprachen statt. Jede der vier Wochen ist einem anderen politischen Thema gewidmet.

Beschäftigung (23. Bis 25. September): Arbeitssuche, Unternehmensgründung und Anerkennung von Qualifikationen in Europa

Soziale Rechte (30. September bis 2. Oktober): Sozialschutz im EU-Binnenmarkt, Renten, Gesundheitsversorgung, öffentliche Dienste

Banken (7. bis 9. Oktober): Einlagenschutz, Vorbeugung von Finanzkrisen, Investitionen von Banken in die Realwirtschaft zur Förderung des Wachstums

Elektronischer Handel (14. bis 16. Oktober): Online-Handel, Lieferungen ins Ausland und Schutz personenbezogener Daten in sozialen Netzwerken

„Der Monat des Binnenmarkts bietet Europas „Netzbürgern“ die einmalige Gelegenheit, die Politik und Strategien der Kommission zu kommentieren, zu hinterfragen und weiterzudenken“, so Maximilian Preisberg vom EUROPE DIRECT-Informationszentrum. Er lädt Interessierte zum Mitmachen ein: „Bringen Sie ihre politischen Ideen zur Verbesserung des Binnenmarkts vor, kommentieren Sie die von anderen eingebrachten Ideen und stimmen Sie darüber ab, befragen Sie in Videochats EU-Experten, Europaabgeordnete und andere Persönlichkeiten aus Brüssel.“

Eingereicht werden können die Ideen auf http://www.yourideasforeurope.eu. Über die internetseitse sind schon mehr als 300 Vorschläge von Interessenträgern und Einzelpersonen eingegangen, darunter Ideen zur Einführung einer Karte für berufliche Mobilität für Krankenschwestern/-pfleger oder eine Initiative zur Verbesserung der Finanzkenntnisse junger Menschen.

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