Rundblick-Unna » Erst Fröndenberg, nun Schwerte: Schärfere Parksünderkontrollen an „neuralgischen Punkten“

Erst Fröndenberg, nun Schwerte: Schärfere Parksünderkontrollen an „neuralgischen Punkten“

Härtere Gangart gegen Parksünder – auf Fröndenberg folgt Schwerte. Auch die größere der beiden Ruhrstädte kündigt verschärfte Kontrollen gegen falsches Parken an.
Auf Grund sich mehrender Bürgereingaben und Beschwerden“ will die Stadt in den kommenden Wochen verstärkt den „ruhenden Verkehr“ überwachen – an „neuralgischen Bereichen“ wie Marktplatz, Bethunéstraße oder Hagener Straße. Der Bereich „Ordnung“ der Stadt kontrolliert dort auch in den Abendstunden und an Wochenenden verstärkt“, heißt es in einer Mitteilung aus dem Rathaus.
Die Verwaltung um Bürgermeister Böckelühr (CDU) rechtfertigt ihr Vorgehen mit einem Verweis auf die  gesetzliche Lage ist eindeutig: Der Marktplatz ist als Fußgängerzone ausgeschildert.
„Das bedeutet, dass der Platz von 11.30 Uhr bis 7.30 Uhr überhaupt nicht befahren werden darf und von 7.30 Uhr bis 11.30 Uhr nur zum Be- und Entladen genutzt werden kann. Als Parkfläche für Besucher der angrenzenden Lokale, Geschäfte, Institutionen und der Kirche steht der Marktplatz zu keiner Zeit zur Verfügung.“
Zahlreiche Besucher ignorieren das jedoch und parken auf dem Markt. Das schaffe immer wieder „problematische Situationen zwischen Passanten und Fahrzeugführern. Darüber hinaus stellen die unerlaubt parkenden Fahrzeuge die Rettungswege auf dem Marktplatz zu, so dass die Feuerwehr und der Rettungsdienst in einem Notfall die angrenzenden Gebäude nicht erreichen“, begründet das Rathaus sein rigidres Vorgehen.
Wer sich auf dem Schwerter Marktplatz ein Knöllchen fängt, zahlt 30 Euro. Von Falschparkern an Bethunéstraße und  Hagener Straße kassiert die Stadt 15 Euro.

Ordnungsdienst Frö Knöllchen
In FRÖNDENBERG überwachen seit Sommer 2016 zwei weibliche Ordnungskräfte auf 400-Euro-Basis den Parkverkehr im Auftrag der Stadt  – insbesondere samstagvormittags und zu anderen belebten Zeiten in der City (Winschotener Straße / Bereich Aldi/Rossmann, Sparkasse), aber auch (bei Veranstaltungen) an der Gesamtschule Im Wiesengrund. Dort hagelte es z. B. im Herbst am Wochenende der publikumsträchtigen „Kreativ“-Ausstellung Knöllchen für auswärtige Besucher. Die Begeisterung hielt sich in Grenzen.
Link zum Bericht über die Einführung der stärkeren Kontrollen in Fröndenberg: http://rundblick-unna.de/froendenbergs-neue-knoellchentante-drueckt-auch-mal-ein-auge-zu-2/

Kommentare (3)

  • luenne

    |

    Persönlich bin ich der Meinung das man Ihnen anstatt eines 400 Euro Jobs ruhig Vollzeitstellen geben kann ich denke das Geld holen sie wieder rein .-)

    Antworten

  • Markus Berghoff via Facebook

    |

    Ist doch ok… es gibt in Schwerte genug kostenfreie Parkplätze!! Da muß man halt mal 5 Meter laufen und nicht immer mit dem Auto bis in den Laden fahren… wenn ich mir teilweise angucke wie chaotisch geparkt wird denke ich man könnte die Knöllchen auch verdoppeln oder verdreifachen… kommt wenigstens Kohle in die Kassen!

    Antworten

Kommentieren