Rundblick-Unna » Erneute Vollsperrung auf A1: Crash mit 3 Lkw und 4 Pkw – wieder zwischen Schwerte und Unna

Erneute Vollsperrung auf A1: Crash mit 3 Lkw und 4 Pkw – wieder zwischen Schwerte und Unna

Was für eine üble Serie ist das denn…! Nur einen Tag nach den beiden Unfällen auf der A1 zwischen Unna und Schwerte mit insgesamt 7 beteiligten Fahrzeugen und zwei Vollsperrungen ist dieselbe Autobahn erneut gesperrt – an derselben Stelle: In Fahrtrichtung Bremen zwischen der Anschlussstelle Schwerte und dem Kreuz Dortmund-Unna. 

Nach ersten Erkenntnissen sind diesmal gleich 7 Fahrzeuge gleichzeitig in den Crash verwickelt – 3 Lkw und 4 Pkw. Der Unfallhergang ist nach erster Mitteilung der Polizei noch völlig unklar.

Rettungskräfte bemühen sich derzeit um Verletzte, ein Rettungshubschrauber ist im Einsatz.

Es hat sich mittlerweile ein Rückstau bis Hagen-West gebildet. Neben der Richtungsfahrbahn sind im Westhofener Kreuz auch die Tangente und der Kreisel in Richtung Bremen gesperrt.

UPDATE 16.45 Uhr: GAFFER BEHINDERN MASSIV DEN GEGENVERKEHR!

Der Rückstau dürfte mittlerweile über die Anschlusstelle Hagen-West hinausreichen. Neben der Richtungsfahrbahn sind im Westhofener Kreuz auch die Tangente und der Kreisel in Richtung Bremen gesperrt.

In Fahrtrichtung Köln gibt es mittlerweile ebenfalls erhebliche Verkehrsbehinderungen, da hier Gaffer durch ihr Verhalten das Fortkommen erheblich beeinträchtigen. Hier gibt es derzeit über sieben Kilometer Rückstau. Mittlerweile haben sich auf der A1 in Richtung Köln ebenfalls Unfälle ereignet, ob diese im Zusammenhang mit den schaulustigen Verkehrsteilnehmern an der Unfallstelle zusammenhängen, ist noch unklar.

UPDATE 18.30 Uhr: Rettungsgasse nicht gebildet – RTW im Einsatz auf A1 beschädigt. Ein Lkw-Fahrer ignorierte ein mit Blaulicht und Martinshorn anfahrendes Rettungsfahrzeug der Feuerwehr, der Wagen wurde beschädigt. http://rundblick-unna.de/rettungsgasse-nicht-gebildet-rtw-im-einsatz-auf-a1-beschaedigt/

 

SCHLUSSBILANZ FREITAGMITTAG:

Mit einem lebensgefährlich Verletzten, einem weiteren Verletzten und 29.000 Euro Sachschaden endete der schlimme Unfall gestern Mittag auf der A1 am Kreuz Dortmund-Unna.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand kam es auf dem rechten Fahrstreifen zu einem verkehrsbedingten Rückstau. An dessen Ende bremsten zunächst der Sattelzug eines 39-Jährigen Dortmunders und dahinter der Crafter eines 52-Jährigen aus Fröndenberg ab.

Der darauf folgende Pkw-Fahrer aus Werl (43) versuchte den drohenden Auffahrunfall mit einem Ausweichmanöver nach links zu vermeiden. Dabei prallte er mit seiner rechten Fahrzeugfront gegen das linke Heck des Crafters und schleuderte weiter nach links. Hier prallte er seitlich in den PKW eines 26-Jährigen aus Jülich.

Die Wucht des Aufpralls schleuderte den PKW des 43-Jährigen weiter nach rechts und dort gegen das Heck des Sattelzuges. Von hier aus prallte er nochmal zurück und kam auf dem rechten Fahrstreifen zum Stillstand. Der Wagen des 26-Jährigen schleuderte durch den seitlichen Aufprall nach links in die Mittelschutzplanken, überschlug sich und kam auf dem linken Fahrstreifen zum Liegen.

Der nachfolgende Fahrer eines Klein-LKW, ein 52-Jähriger aus Greven, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Er prallte  in den PKW des 26-Jährigen und kam schließlich auf dem mittleren Fahrstreifen zum Stillstand.


 

Zusammen mit den beiden Unfällen gestern mittag im Abstand von einer knappen Stunde (zwischen Unna und Kamen und bei Schwerte) sind binnen 24 Stunden auf diesem kurzen Abschnitt der A1 Richtung Bremen 14 Fahrzeuge zusammengestoßen – bei den gestrigen Unfällen gab es zwei Leichtverletzte, einen Schwerverletzten und über 280.000 Euro Sachschaden plus stundenlange Staus.

Kommentare (5)

  • Helmut Brune

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    Nicht zu Glauben!! Was ist denn da bloß los?

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  • SaCa

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    Die Autobahn muss nochmal gecheckt werden und ggf. Maßnahmen ergriffen werden die Unfälle vermeiden.

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    • Werwolf

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      Und was sollen da bitte für Maßnahmen ergriffen werden ? Wenn Autofahrer lieber mit ihrem Handy während der Fahrt beschäftigt sind, zu schnell fahren, zu wenig Abstand halten liegt es wohl kaum an der Autobahn sondern an den Menschen, die diese befahren und sich verkehrswidrig verhalten.
      Ich selbst habe schon Menschen gesehen, die sich während der Fahrt elektrisch rasieren…..

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  • Mike

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    Ich fahre die Strecke jeden Tag und genau an der Stelle muss man regelmässig abbremsen, es wurde da zwar schon viel modifiziert, aber die Verkehrsdichte ist einfach zu hoch geworden und die Fahrer fahren nicht angepasst.

    Zum einen sind inzwischen extrem viele LKW unterwegs, zum Anderen, Abstand ist ein Fremdwort und genau diesen kontrolliert die Polizei nicht so wirklich, wenn stehen sie kurz vor Unna auf der Brücke wo es normal keinen Stau gibt und so gut wie keine Unfälle und messen die Abstände der PKW von der linken Seite aus, soweit mir bekannt nicht die der LKW, denn dann wären immer zwei Fahrspuren PKW vor den Kennzeichen der LKW.

    Es ist letztendlich das Selbe wie auf der A1 zwischen A2 und Kamen, mangelnder Abstand, einer bremst ab und die dahinter haben mangels Abstand keine Chance mehr abzubremsen.

    Die Polizei muss endlich anfangen nicht an stellen zu kontrollieren wo sie gut Kasse machen lässt, sondern da wo es regelmässig Unfälle gibt.

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  • MaJa

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    Ganz einfach, es sollte mal das Überholverbot für LKW`s an dieser Stelle kontrolliert werden. Und das dann bitte regelmäßig. Ich fahre jeden Nachmittag diese Strecke und das seit über neun Jahren. Die Anzahl der LKW im gesamten hat deutlich zugenommen. Somit sind fast ausschließlich die mittlere und die rechte Spur mit LKW`s belegt. Die fahren wie die bekloppten, nur damit sie mit 2 km/h schneller den LKW vor ihnen überholen können.

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