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Erneut 2 Rehe totgebissen: Jäger setzen jetzt auf Wildkameras

Schon wieder zwei totgebissene Rehe im Nachbarkreis. Wieder starben die scheuen Waldbewohner nach einer panischen Hetzjagd elendig, weil ein verantwortungsloser Hundehalter sein Tier nicht angeleint hatte. So biss am Mittwoch – am selben Tag, an dem ein unangeleinter Hund in Wiehagen mehrere Schafe anfiel und schwer verletzte – in Balve-Garbeck ein Hund ein Reh tot, und am folgenden Tag (Donnerstag) wurde noch ein weiteres gerissenes Reh gefunden.

Der WDR Südwestfalen berichtet, dass die Jäger jetzt mit sogenannten Wildkameras versuchen wollen, den Hund zu identifizieren. Denn schon im vorigen Jahr waren in diesem Waldstück bei Garbeck mehrere Rehe gerissen worden.

Die Jägerschaft hofft, dass der wildernde Hund an irgendeinem speziellen Merkmal zu erkennen sein wird. Um ein ausgewachsenes Reh reißen zu können, müsse der Hund auf jeden Fall ein großes und kräftiges Exemplar sein.

Wird der Halter des Hundes ermittelt, kann er  mit einer Strafanzeige rechnen.

Kommentare (5)

  • Helmut Brune

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    Wenn es nach mir ginge, dürfte das dann ruhig eine satte Strafe sein.

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  • Paul

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    Ein Hund auf einem Video (ohne entsprechende Tat) beweist gar nichts.
    Einzig und allein ein DNS-Beweis würde für Klarheit und Strafe sorgen.

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  • Dirk

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    Liebe Redakteure des Rundblick Unna, wenn in dem Artikel von gerissenen Rehen die Rede ist, nehmt doch bitte auch ein Foto von einem Reh und nicht von einem Stück Damwild. Damwild ist eine Hirschart und hat mit dem heimischen Reh verwandschaftlich nichts zu tun. Genauere Infos dazu bekommt man z.B. bei Wikipedia. Danke

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    • Redaktion Rundblick-Unna.de

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      Lieber Dirk, das ist ein rein illustrierendes Foto zum Thema wildernde Hunde, wir betreiben hier keinen Wissenschaftsblog. VG.

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    • Redaktion Rundblick-Unna.de

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      … aber nichtsdestoweniger freundlichen Dank für den Hinweis. :-)

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