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Entscheidungen zum Kulturzentrum bis Mitte April

30- bis 50 000 Euro müsste die Stadt Unna ihrem angeschlagenen Kulturzentrum jährlich zuschießen – und zwar dauerhaft – um es auf Dauer zu erhalten. Konsequenzen aus diesem Gutachterergebnis (wir berichteten) haben bislang weder die Stadtverwaltung noch die Politik gezogen. Deswegen drängt SPD-Fraktionschef Michael Hoffmann jetzt auf Tempo, da der von ihm geleitete Kulturausschuss vor der Kommunalwahl am 25. Mai noch genau ein Mal tagt – kurzfristig anberaumte Sondersitzungen einmal ausgenommen. Bis auf die SPD (die das Kulturzentrum auf jeden Fall retten will) hat sich bisher keine andere Partei eindeutig zur Frage positioniert.

Hoffmann will vermeiden, dass das Thema in die ohnehin besucherschwache Sommerferienzeit verschleppt wird – dann droht eventuell im Herbst das gleich Szenario wie im Vorjahr, wo die angeschlagene Brauerei nur durch einen fünfstelligen Zuschuss der Stadt vor dem Konkurs gerettet werden konnte – buchstäblich in letzter Minute. Von Anfang bis Mitte April sollen nun konzentriert der Haupt- und Finanzausschuss, der Kulturausschuss sowie abschließend der Rat über die Förderung und Zukunft des Kulturzentrums beraten. Eine eigens zusammengestellte Arbeitsgruppe aus Kulturzentrumsvertretern, Stadtpolitikern, Verwaltungsmitarbeitern und einem neutralen Berater berät sich in der dritten Märzwoche zum Thema.

 

 

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