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Entscheidung bestätigt: Jäger erschoss Einbrecher in Notwehr

Jetzt ist es amtlich: Der heute 63jährige Jäger aus Neuenrade, der im April 2016 einen 18jährigen albanischen Einbrecher früh um 2 Uhr in seinem Wohnhaus erschoss, wird nicht angeklagt. Das sagte heute ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Hamm auf Presseanfragen.

Wie berichtet, hatte die Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen den Waidmann nach dem tödlichen Schuss aufgrund erwiesener Notwehr eingestellt; doch dagegen klagten die Eltern des erschossenen jungen Albaners.

Der Generalstaatsanwalt bestätigte nunmehr aber die Entscheidung der Kollegen aus Hagen: Es war Notwehr. Somit wird sich der Rentner nicht vor Gericht verantworten müssen.

Allerdings können die Eltern des erschossenen Einbrechers theoretisch noch ein Klage-Erzwingungsverfahren anstreben.

Der junge Albaner hatte (mindestens) einen Komplizen, der bereits verurteilt wurde:

http://rundblick-unna.de/jaeger-erschoss-einbrecher-komplize-zu-haft-verurteilt/

Kommentare (14)

  • Helmut Brune

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    Wenn der Generalstaatsanwalt es sagt, wird es wohl stimmen.

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  • Wierumer

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    Da hat Pro Asyl, die Flüchtlingshilfe, und die Rot Grüne Landesregierung ja wieder eine ehrenwerte Aufgabe den Eltern des erschossenen Einbrechers zu einer Klage zu verhelfen.

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    • Silvia Rinke

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      Eine Antwort auf fb:

      Andre Sander Muss man sich dazu jetzt so äußeren? Wie wäre es mit einem bisschen Empathie?

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      • Silvia Rinke

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        Silke Krüger antwortet wiederum darauf:

        Silke Krüger: Andre Sander so langsam übertreibst du es mit deiner Empathie für Verbrecher, wird das das neue Wort des Jahres 2016? Wie wäre es für mehr Empathie für die Opfer dieses Verbrechers die sich Zeit Lebens in ihrem eigenen Haus nicht mehr sicher fühlen, geschweige den garantiert nicht stolz drauf sind in dem Haus noch zu wohnen, mir würde es Alpträume verursachen für den Rest meines Lebens in dem Haus zu wohnen. So mancher ist davon schon psychisch krank geworden, anstatt dieses Mitleidsgejammere für Verbrecher.

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      • Dagobert

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        Empathie ? Hoffentlich meinen Sie jetzt Empathie für den Jäger, der sich selbst verteidigt hat und in Notwehr und Todesangst vollkommen zu Recht einen Angreifer erschossen hat.

        Wierumer hat es auf den Punkt gebracht : Diese vollkommen unberechtigte Klage kostet unnötigerweise Ihre und meine Kohle (=Steuergelder). Wer in fremde Häuser einsteigt und andere Leute angreift, muss damit rechnen, dass das Opfer sich auch verteidigt.

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        • Silvia Rinke

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          Andre Sander Dem Urteil Stimme ich zu. Dem Toten nachtreten nicht. Auch wenn er kriminell war.

          Silke Krüger Andre Sander nicht Menschen verachtend, Verbrecher verachtend, niemand hat das Recht einem anderen etwas an zutun, mein Mitlieid gilt den Opfern und kein Stückchen den Verbrechern. Diese weicheierei mit Verbrechern widert mich an.

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    • fürst

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      Wierumer, genau so ist es.

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  • petter uhlenbusch

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    Eine gute Entscheidung!
    Ich hoffe es bleibt dabei.

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    • fürst

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      Der Hoffnung schließe ich mich an.

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  • Werner Maag

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    Sehr gut. Das Urteil gehört übersetzt und in einer albanischen Tageszeitung veröffentlicht. Und den Eltern des Erschossenen sollte der Richter die Frage stellen, ob sie sich nicht für ihren Sohn schämen und sich verantwortlich für dessen verpfuschtes Leben fühlen.

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  • Friedrich K.

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    Die Entscheidung ist völlig in Ordnung. Eigentum ist notwehrfähiges Rechtsgut. Das war schon so, bevor uns die millionenfache Bereicherung aus fernen Ländern heimgesucht hat. Und die Verhältnismäßigkeit bezieht sich im Falle der Notwehr auf das mildeste geeignete zur Verfügung stehende Mittel. Wenn das in diesem Fall die Schusswaffe war, dann hat sich der Albaner eben den Falschen ausgesucht. Sorry, aber Mitleid kann ich hier nicht empfinden. Eine Klage der Eltern wird außer Kosten (für wen wohl) nichts bringen.

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  • Silvia Rinke

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    Weitere fb-Kommentare:

    Dagmar Kuhn Hm…ok..aus der Sicht des Einbruchsopfers wohl richtig gehandelt…aber viele hier sollten sich mal fragen, ob sie dem genauso zustimmen würden, wenn es sich um den eigenen Sohn gehandelt hätte…….

    Silke Krüger Wenn mein Sohn der Verbrecher wäre, die gerechte Strafe. Mitleid habe ich für Opfer aber garantiert nicht für Verbrecher. In was für einer Welt leben wir, das für Verbrecher Mitleid geheuchelt wird, tausend Entschuldigen gefunden werden, aber an die Opfer nicht gedacht wird, die hatten einfach nur Pech an falscher Stelle am falschen Ort zu sein. Ich würde auch nicht noch Klage einreichen, ich würde mich in Grund und Boden schämen und mich fragen was wir als Eltern in der Erziehung falsch gemacht haben.

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  • luenne

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    Das Urteil ist richtig.
    Es hat nur wieder viel zulange gedauert!
    Und ja das Urteil wäre auch richtig wenn er einen deutschen Einbrecher erschossen hätte.

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  • fürst

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    Auch dem, luenne, stimme ich ausdrücklich zu, wie zuvor Silke Krüger.

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