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Endspurt bei der Mobilitätsbefragung

Symbolbild zur Mobilitätsbefragung im Kreis Unna

Wer fährt womit wohin?

Endspurt bei der großen Mobilitätsbefragung im Kreis Unna: 9000 Fragebogen werden zum kommenden Wochenende an ausgewählte Haushalte in Bergkamen, Bönen, Fröndenberg, Holzwickede, Lünen, Schwerte, Selm, Unna und Werne verschickt. Die Bürgermeister und der Landrat bitten die Angeschriebenen um Teilnahme: „Bitte helfen Sie mit, ein noch besseres Verkehrsangebot zu planen.“ Mitmachen lohnt sich: Unter allen, die schriftlich, telefonisch oder online antworten, werden zwei I-Pad, Bus- und Bahn-Tickets oder auch ein Wochenende mit E-Bike und E-Roller verlost.

Ein Drittel der Wege mit Bus, Bahn und Rad

Zwei Drittel aller Wege legen die Menschen im Kreis Unna noch mit dem Auto zurück, für ein starkes Drittel der täglichen Strecken nutzen sie Rad, Bus und Bahn. Dies sind erste, aber weitem noch nicht endgültige Ergebnisse aus der laufenden Mobilitätsbefragung im Kreis Unna. Denn: Mehrere tausend Haushalte haben schon ihre Fragebögen ausgefüllt, viele sind leider jedoch noch nicht zurück geschickt worden. „Die Bürgermeister und der Landrat hoffen, dass sich die Menschen etwas Zeit für den Fragebogen nehmen:  „Je mehr antworten, desto genauer und zuverlässiger werden die Ergebnisse.“

Zielgerichtete und bedarfsgerechte Verkehrsangebote und Verkehrsinfrastruktur für die Kommunen und den Kreis Unna planen – das ist das Ziel der Mobilitätsbefragung des Kreises und seiner kreisangehörigen Gemeinden.  Mit Bus, Bahn oder Rad zur Arbeit, mit dem Auto zum Einkauf, zu Fuß in die Stadt – die Menschen im Kreis nutzen viele Fortbewegungsmöglichkeiten. Doch wer wann welches Gefährt und welchen Weg wählt und vor allem warum, ist wenig bekannt. Die Städte und der Kreis Unna möchten das ändern.

Verkehrsplanungsbüro wertet Daten aus

Die Informationen werden von einem Verkehrsplanungsbüro ausgewertet und für jede einzelne Stadt/Gemeinde sowie für den Kreis insgesamt hochgerechnet. Für die Verkehrsplanung entstehen so Kenndaten zum Beispiel zur Dichte von Verkehrsströmen, zur Wahl der Verkehrsmittel und zum Zweck der Mobilität. „Damit können wir feststellen, zu welchen Zeiten unsere Bürgerinnen und Bürger welche Wege und Verkehrsangebot nutzen und nutzen wollen – und wo wir vielleicht auch noch Lücken im Angebot haben“, unterstreicht der Verkehrsplaner des Kreises, Klaus-Peter Dürholt.

Personenbezogene Daten sind dabei ausdrücklich tabu. „Der Datenschutz ist in jeder Phase gewährleistet, darüber wacht auch der interkommunale Datenschutzbeauftragte des Kreises, der von Anfang an in diese so genannte „Modal Split“-Untersuchung einbezogen wurde“, so Klaus-Peter Dürholt.

Das Anschreiben an die Haushalte enthält einen Fragebogen und einen portofreien Rückumschlag. Damit kann der ausgefüllte Fragebogen kostenfrei zum Kreis Unna zurück gesendet werden. Alternativ kann der Fragebogen auch online ausgefüllt werden. Informationen zur Mobilitätsbefragung finden alle Befragten und Interessierten auf der Website des Kreises Unna.

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