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Endbilanz zum A1-Unfall bei Unna: Schwerstverletzter und 29.000 Euro Sachschaden

Mit einem lebensgefährlich Verletzten, einem weiteren Verletzten und 29.000 Euro Sachschaden endete der schlimme Unfall gestern Mittag auf der A1 am Kreuz Dortmund-Unna.

Hier die Endbilanz der Dortmunder Polizei:

Nach derzeitigem Ermittlungsstand bildete sich auf dem rechten Fahrstreifen zu einem verkehrsbedingten Rückstau. An dessen Ende bremsten zunächst der Sattelzug eines 39-Jährigen Dortmunders und dahinter der Crafter eines 52-Jährigen aus Fröndenberg ab.

Der darauf folgende Pkw-Fahrer aus Werl (43) versuchte den drohenden Auffahrunfall mit einem Ausweichmanöver nach links zu vermeiden. Dabei prallte er mit seiner rechten Fahrzeugfront gegen das linke Heck des Crafters und schleuderte weiter nach links. Hier prallte er seitlich in den PKW eines 26-Jährigen aus Jülich.

Die Wucht des Aufpralls schleuderte den PKW des 43-Jährigen weiter nach rechts und dort gegen das Heck des Sattelzuges. Von hier aus prallte er nochmal zurück und kam auf dem rechten Fahrstreifen zum Stillstand. Der Wagen des 26-Jährigen schleuderte durch den seitlichen Aufprall nach links in die Mittelschutzplanken, überschlug sich und kam auf dem linken Fahrstreifen zum Liegen.

Der nachfolgende Fahrer eines Klein-LKW, ein 52-Jähriger aus Greven, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Er prallte  in den PKW des 26-Jährigen und kam schließlich auf dem mittleren Fahrstreifen zum Stillstand.

Der 26-Jährige musste mit einem Rettungshubschrauber zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Zeitweilig konnte Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden. Der 52-Jährige aus Greven kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Die Fahrbahn wurde nach Abschluss der Reinigungsarbeiten gegen 18.20 Uhr wieder freigegeben.

Die Höhe des Sachschadens wird auf circa 29.000 Euro geschätzt.

Kommentare (1)

  • Helmut Brune

    |

    Was für eine fürchterliche Kettenreaktion.

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