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Eishallenpächter vertrauen jetzt auf den Bürgermeister

Investitionen von 220 000 Euro in den nächsten fünf Jahren stehen im Raum, weitere 1,8 Millionen ab 2020. Dazu eine Steuernachzahlungsforderung von 91000 Euro, die die Pächter allein nicht aufbringen können. In den Trubel um die Finanzierungsprobleme der Eishalle (aktuelle Berichte auf Rundblick) kehren momentan kaum Ruhemomente ein. Das nächste Mal kommt das Thema nächsten Dienstag bei einer internen Beratung der Wirtschaftsbetriebe Unna (WBU) auf den Tisch, der die Halle gehört.

Die Pächterfamilie Kuchnia („Ice and Fun“-GmbH) steht angesichts der unklaren Zukunftsaussichten unter erheblicher nervlicher Anspannung. Die berufliche Existenz des Ehepaares Silvia und Uwe sowie die ihrer beiden Söhne steht auf dem Spiel. Zudem betreiben sie die Halle mit viel Herzblut.

eishalle pächter kuchnia

Silvia und Uwe Kuchnia hoffen auf eine einvernehmliche Lösung unter Federführung von Bürgermeister Werner Kolter.

Nach dem Besuch des Bürgermeisters vergangene Woche Donnerstag zur Begrüßung einer russischen Jugend-Eishockeydelegation vertraut Silvia Kuchnia jetzt auf die Worte Werner Kolters: „Wir werden im Januar mit Gutachtern an den Tisch setzen und Punkt für Punkt dieses Bausubstanz-Gutachten durchgehen. Wir werden klären, was jede Maßnahme kostet, und vor allem aber schauen, was davon überhaupt noch gemachte werden muss und was wir schon längst gemacht haben.“ Denn die Auflistung der „notwendigen baulichen Investionen“, die vorletzte Woche wie ein Komet in die Eishalle einschlug – über zwei Millionen in Summe – ist nach Beteuerung der Pächter veraltet. Sie liste viele Sanierungen auf, die längst erledigt seien.

Eishalle

Für Unnas Kinder und Jugendliche (hier ein Mädchen beim Eishallen-Ferienspaß des Falken Kinder Clubs) ist die Eissporthalle nicht nur eine vergnügliche Sportstätte. Vielen ersetzt sie ein Jugendzentrum.

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