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Eine eigene Rettungswache für Königsborn

Im Notfall kann jede Sekunde lebensrettend sein. Daher bekommt Königsborn eine eigene Rettungswache – und auch Kamen bekommt eine weitere. Dieser Fortschreibung des Rettungsdienst-Bedarfsplans hat der Kreistag zugestimmt.
Die Rettungswache für Unna-Königsborn soll an der Hammer Straße eingerichtet werden. In Kamen wird der Bereich Westicker Straße/Werkstraße ins Auge gefasst. Beide Standorte liegen zental und sind gut erreichbar.
Für Kamen, Unna und Selm soll außerdem jeweils ein Rettungstransportwagen angeschafft werden. Und ein zusätzlicher, möglichst zentral stationierter Notarzt soll gewonnen werden. Dies sind die 3 Kernpunkte des frisch aktualisierten Rettungsdienst-Bedarfsplans. Es ist die dritte seit 2001.
Das Rettungsnetz muss bedarfsgerecht und flächendeckend organisiert werden, sagt der Gesetzgeber und lässt keinen Zweifel daran, was er meint: In der Regel in acht Minuten soll Hilfe im innerstädtischen Bereich, in zwölf Minuten im ländlichen Bereich angekommen sein. Zu gewährleisten hat dies der Kreis als Träger des Rettungsdienstes. Angesichts „deutlich gestiegener Einsätze“ (Kreispressestelle)  müssen also auch die Rettungswachen, die Fahrzeuge und Personal im Umfang aufgestockt werden.
Zu zahhlen haben das die Krankenkassen. PK | PKU

Kommentare (2)

  • Helmut Brune

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    Im Notfall zählt jede Sekunde. Kürzere Anfahrtzeiten bringen Zeitgewinn, was über Leben und Tod entscheiden kann.

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  • Markus Antonius

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    Fragt sich nur, ob der Bedarfsplan so zu verstehen ist, dass die Landbevölkerung robuster oder ob ihr Leben weniger wertvoll ist? In wievielen Fällen wären die bis zu 4 Minuten später zu spät?

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