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Einbrüche, Raddiebstähle: Polizeibekanntes Trio dank Zeugin – vorläufig – festgenommen

Mehrere Fahrräder mit aufgebrochenen Schlössern, Handschuhe, Ein- und Aufbruchswerkzeug: Die Beweislage schien eindeutig, zumal die Verdächtigen bereits polizeibekannt waren. Dennoch mussten die Beamten die drei Rumänen ohne festen Wohnsitz in Deutschland nach der Festnahme wieder laufen lassen. Jetzt sind sie denn noch ein bisschen bekannter.

Das Trio wurde in der Nacht zu Freitag in der östlichen Dortmunder Innenstadt gefasst, nachdem eine aufmerksame Zeugin um Mitternacht den Notruf gewählt hatte. Sie hatte in ihrer Straße verdächtige Geräusche gehört und direkt danach zwei Männer beobachtet, die auf Fahrrädern davonfuhren.

Tatsächlich trafen die Beamten auf der Kaiserstraße kurz darauf gleich drei Männer auf Fahrrädern an – auf zwei passte die Beschreibung der Zeugin. Auf die Aufforderung, stehen zu bleiben, versuchte einer zu flüchten, kam aber nicht weit.

Bei der Durchsuchung der Männer fand die Polizei Handschuhe, Einbruchswerkzeug, Aufbruchswerkzeug… Und in der Straße bzw. in Seitenstraßen entdeckten die Beamten noch mehrere  Fahrräder mit aufgebrochenen Schlössern sowie Hebelspuren an mehreren Haustüren, die auf Einbruchsversuche schließen ließen.

Die drei Rumänen (33, 40 und 43) wurden also vorläufig festgenommen und dem Polizeigewahrsam zugeführt. „Von dort aus“, schließt die Polizei ihre Mitteilung ab, „mussten sie nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen werden.“

Kommentare (3)

  • Petter Uhlenbusch

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    Ich meine, wenn die AFD nicht noch mehr Zulauf bekommen soll, ist es höchste Zeit die Gesetzgebung zu ändern… nicht erst in 15-20 Jahren, sondern jetzt. Das ist ein Trauerspiel was hier in Deutschland abläuft!

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  • Fürst

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    Taten so gut wie bewiesen.
    Ohne festen Wohnsitz, „Flucht- und Verdunkelungsgefahr“ gegeben, aber entlassen.
    So etwas will mir nicht in den Kopf!
    Die Polizei hat ein Verhinderungsgebot!

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  • Stefan Werner

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    Tja, das geht so lange so weiter, bis sich die ersten Bürger selbst helfen und „Hand anlegen“. Das will dann natürlich keiner von unseren oberschlauen Politikern gewollt haben ….

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